Der Entwicklungsprozess zu Castellith
Lithomith entwickelt sich auf Level 34 zu
Castellith. Dieser Prozess erfordert keine speziellen Items, keinen Tausch und ist unabhängig von der Tageszeit oder dem Freundschaftswert.
Spieler können den EP-Teiler nutzen, um
Lithomith passiv im Team mitleveln zu lassen. Alternativ beschleunigen Sonderbonbons oder EP-Bonbons aus Tera-Raids den Vorgang erheblich.
Da
Lithomith eine langsame Basis-Initiative besitzt, ist das aktive Training gegen wilde Pokémon oft mühsam. Der Einsatz von EP-Items ist daher der effizienteste Weg zur Entwicklung.
Es ist ratsam, bereits auf der Stufe von
Lithomith mit dem EV-Training zu beginnen. Für die meisten kompetitiven Builds sollten die Fleiß-Punkte in Angriff und Initiative investiert werden, bevor das Pokémon Level 34 erreicht.
Lohnt sich die Entwicklung? Eine kompetitive Analyse
Castellith erhält von uns eine kompetitive Bewertung von 6/10. Es besetzt eine spezifische Nische in niedrigeren Tiers (wie PU oder NU) und funktioniert dort entweder als dedizierter Hazard-Setter oder als gefährlicher Setup-Sweeper.
Der Typ Käfer/Gestein bietet offensiv eine solide neutrale Abdeckung, ist defensiv jedoch anfällig gegen häufige Wasser-, Gesteins- und Stahl-Attacken. Seine Basis-Verteidigung von 125 Punkten erlaubt es ihm, physische Treffer sehr gut wegzustecken.
Die Spezial-Verteidigung ist mit 75 Punkten deutlich schwächer. Spezielle Angreifer zwingen
Castellith oft zum sofortigen Wechsel, sofern die Fähigkeit Robustheit nicht mehr intakt ist.
Im Vergleich zu anderen Gesteins-Pokémon fehlt es
Castellith an einer verlässlichen Heilungsattacke. Es ist darauf angewiesen, schnell massiven Schaden zu verursachen oder das Feld für das restliche Team vorzubereiten.
Das optimale Setup: Der Hausbruch-Sweeper
Der Hausbruch-Sweeper ist Castelliths bekannteste und effektivste Rolle. Die Attacke Hausbruch senkt Verteidigung und Spezial-Verteidigung um eine Stufe, verdoppelt aber gleichzeitig Angriff, Spezial-Angriff und Initiative.
Mit der Fähigkeit Robustheit überlebt
Castellith garantiert einen Treffer bei vollen KP. Dies sichert den Einsatz von Hausbruch in fast jedem Matchup, selbst gegen überlegene offensive Bedrohungen.
- Item: Schlohkraut (stellt die gesunkenen Verteidigungswerte nach Hausbruch einmalig wieder her).
- Kern-Attacken: Hausbruch, Felswurf, Kreuzschere, Erdbeben.
- Wesen: Hart (+Angriff, -Spezial-Angriff) oder Froh (+Initiative, -Spezial-Angriff).
Felswurf profitiert von STAB (Same Type Attack Bonus) und bricht durch die mehrfachen Treffer gegnerische Delegatoren oder Fokusgurte. Kreuzschere ist der verlässlichste Käfer-STAB, während Erdbeben Stahl-Pokémon trifft, die ansonsten beide STAB-Attacken resistieren würden.
Alternative Rolle: Der Suicide-Lead
Als Suicide-Lead agiert
Castellith völlig anders. Das Ziel ist es, so viele Entry-Hazards wie möglich auf das gegnerische Feld zu bringen, bevor es besiegt wird. Diese Rolle erfordert kein Setup der eigenen Statuswerte.
Dank Robustheit überlebt es den ersten gegnerischen Angriff und legt zuverlässig Tarnsteine aus. Wenn der Gegner passive Züge wählt oder
Castellith einen gegnerischen Wechsel erzwingt, kann es zusätzlich Stachler stapeln.
- Item: Rote Karte (zwingt den gegnerischen Angreifer zum Wechsel) oder Eipfelbeere (gibt Erstschlag-Priorität bei niedrigen KP).
- Kern-Attacken: Tarnsteine, Stachler, Felsgrab, Abschlag.
- EV-Verteilung: 252 KP / 252 Angriff / 4 Initiative.
Felsgrab senkt die Initiative des einwechselnden Gegners und unterstützt langsamere Teampartner. Abschlag entfernt wichtige Items wie Überreste oder Plateauschuhe, was die Effektivität der ausgelegten Hazards im weiteren Spielverlauf maximiert.
Vor- und Nachteile im aktuellen Meta
Die Entscheidung für oder gegen
Castellith im Team hängt stark von der Teamkomposition ab. Es benötigt zwingend Unterstützung durch Defogger oder Spinner (wie Auflockern oder Turbodreher), da Tarnsteine auf der eigenen Seite seine Robustheit brechen.
Vorteile im Meta:
- Garantierter Setup durch die Fähigkeit Robustheit bei vollen KP.
- Zugang zu Hausbruch, einer der stärksten Setup-Attacken im gesamten Spiel.
- Eines der wenigen Pokémon, das sowohl Tarnsteine als auch Stachler im selben Set spielen kann.
Nachteile und Konter:
- Sehr niedrige Basis-Initiative (45) vor einem Hausbruch, was es extrem anfällig für Verhöhner (Taunt) macht.
- Schwäche gegen Tarnsteine (verliert 25% KP beim Einwechseln), was Robustheit sofort deaktiviert.
- Anfällig für Prioritäts-Attacken wie Wasserdüse, Tempohieb oder Patronenhieb nach dem Setup, da es oft nur noch 1 KP hat.
Gegnerische Pokémon mit der Fähigkeit Überbrückung (Mold Breaker) ignorieren Robustheit vollständig.
Stalobor oder
Maxax können
Castellith mit einem Schlag besiegen, bevor es agieren kann. Ein vorausschauendes Spiel ist daher unerlässlich.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
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Kompetitive Analysen
Häufige Fragen zur Entwicklung von Lithomith
Wann erlernt Lithomith Hausbruch?
Lithomith erlernt Hausbruch auf Level 43. Wenn du es vorher zu Castellith entwickelst, erlernt Castellith diese Attacke auf Level 48. Es empfiehlt sich oft, die Attacke über TMs oder den Attacken-Erinnerer beizubringen, um die Entwicklung nicht zu verzögern.
Welche Fähigkeit ist für Castellith am besten?
Robustheit (Sturdy) ist die mit Abstand beste Fähigkeit. Sie garantiert das Überleben eines tödlichen Treffers bei vollen KP, was das Auslegen von Tarnsteinen oder den Einsatz von Hausbruch sicherstellt.
Braucht Lithomith ein Item zur Entwicklung?
Nein, Lithomith benötigt keinerlei Entwicklungs-Items. Das Erreichen von Level 34 reicht vollständig aus, um die Entwicklung zu Castellith auszulösen.
Warum wird Castellith oft mit Schlohkraut gespielt?
Schlohkraut neutralisiert die Statuswert-Senkungen der Attacke Hausbruch. Dadurch verliert Castellith nach dem Setup nicht an defensiver Stabilität und wird nicht anfälliger für Prioritäts-Attacken.





