Austos (Kompetitiv)
Ja,
Austos ist ein extrem gefährlicher physischer Sweeper, aber stark situationsabhängig. Im RU-Tier glänzt es durch die Kombination aus Hausbruch und Wertelink, womit es ganze Teams im Alleingang besiegen kann. Es scheitert jedoch oft an speziellen Angreifern und Tarnsteinen, wenn es nicht richtig unterstützt wird.
Fazit
Ein alles-oder-nichts Setup-Sweeper, der mit Hausbruch Spiele im Alleingang entscheidet, aber extrem fragil auf der speziellen Seite bleibt.
Wertung 7.5/10 · Tier RU (
Smogon SV) · Rolle : Physischer Setup-Sweeper
Stärken
- Zugriff auf Hausbruch, den besten Setup-Move im Spiel
- Wertelink macht Eisspeer und Felswurf extrem konstant
- Bricht mühelos Fokusgurte und Delegatoren
- Massive physische Verteidigung vor dem Setup
Schwächen
- Katastrophale Spezialverteidigung
- Sehr anfällig für Tarnsteine ohne Podest-Schuhe
- Berechenbar: Jeder Gegner weiß, dass Hausbruch kommt
- Wenig defensiver Nutzen für das eigene Team
Austos: Basiswerte & Analyse
BESTE KONTER
GRÖßENVERGLEICH
SPRITE-GALERIE
Tier & Rolle: Der König des Hausbruchs im RU
Austos besetzt im aktuellen Metagame eine extrem spezifische Nische. Im RU-Tier (Rarely Used) verzeichnet es eine Nutzungsrate von 1.5%. Diese Platzierung spiegelt exakt seine Natur wider: Es ist kein Allrounder, sondern ein hochspezialisierter physischer Setup-Sweeper.
Seine gesamte Existenzberechtigung im kompetitiven Spiel dreht sich um eine einzige Attacke: Hausbruch. Dieser Move macht
Austos zu einer tickenden Zeitbombe für den Gegner. Die Rolle ist klar definiert. Du schickst
Austos nicht ins Feld, um Treffer einzustecken oder das Spiel zu kontrollieren. Du bringst es ins Spiel, wenn das gegnerische Team geschwächt ist, drückst Hausbruch und versuchst, das Match sofort zu beenden.
Vor dem Setup profitiert
Austos von einer massiven physischen Verteidigung. Diese erlaubt es ihm, physische Angriffe von Gegnern ohne Setup-Moves gut zu überstehen und den Hausbruch sicher durchzubekommen. Sobald die Werte jedoch durch den Setup gesenkt wurden, wird es extrem anfällig.
Das perfekte Moveset: Wertelink in Aktion
Das Standard-Moveset von
Austos ist in der kompetitiven Szene fast in Stein gemeißelt. Die Fähigkeit Wertelink ist hierbei absolut alternativlos. Sie garantiert, dass Serienattacken immer die maximalen fünf Treffer erzielen. Die Fähigkeiten Panzerhaut oder Wetterfest haben auf einem offensiven Set keinen Platz.
Ein typisches RU-Set sieht folgendermaßen aus:
- Setup: Hausbruch ist der Kern. Es senkt die Verteidigungswerte, verdoppelt aber Angriff, Spezialangriff und Initiative.
- STAB-Angriff: Eisspeer profitiert von Wertelink, trifft fünfmal und durchbricht Delegatoren sowie Fokusgurte.
- Coverage: Felswurf funktioniert identisch zu Eisspeer und trifft Feuer- oder Eis-Pokémon sehr effektiv. Schlagbohrer ist essenziell gegen Stahl-Pokémon.
- Priorität: Eissplitter sichert KOs gegen schnellere Gegner oder gegnerische Prioritäts-Nutzer.
Alternativ sieht man gelegentlich Aquadurchstoß oder Hydropumpe für starken Wasser-STAB-Schaden. Auch Delegator kann genutzt werden, um Statusveränderungen abzuwehren, bevor der Hausbruch eingesetzt wird.
Bei den Items gibt es mehrere valide Optionen. Der Fokusgurt garantiert das Überleben eines tödlichen Treffers während des Setups. Das Schlohkraut stellt die durch Hausbruch gesenkten Defensivwerte wieder her. Podest-Schuhe ignorieren Tarnsteine, während Ewiges Eis den Schaden von Eisspeer und Eissplitter maximiert. Überreste sieht man selten, höchstens in Kombination mit Delegator.
Ideale Teampartner & Synergien im RU
Austos funktioniert nicht im luftleeren Raum. Es benötigt ein Team, das die Vorarbeit leistet, Hazards kontrolliert und gefährliche spezielle Angreifer aus dem Weg räumt. Hyper-Offense-Teams sind sein natürliches Zuhause.
Die besten Partner im aktuellen Metagame ergänzen seine Schwächen perfekt:
Tobutz: Ein hervorragender Lead, der früh Tarnsteine legt und mit Explosion oder Kehrtwende Momentum generiert, um
Austos sicher ins Spiel zu bringen.
Mimigma: Ein weiterer exzellenter Setup-Sweeper. Oft zwingt
Mimigma den Gegner dazu, seine physischen Walls zu opfern, was den Weg für einen späteren Austos-Sweep ebnet.
Chelterrar: Bietet wichtige Resistenzen gegen Elektro-Angriffe und kann physische Löcher in gegnerische Teams reißen.
Lapras: Kann mit Gefriertrockner lästige Wasser-Pokémon beseitigen, an denen
Austos sonst mit Eisspeer und Felswurf verzweifeln würde.
Entei: Übt massiven physischen Druck aus und verbrennt gegnerische physische Angreifer, was
Austos ein leichteres Setup ermöglicht.
Meisterhafte Matchups: Wo Austos das Spiel entscheidet
Wenn die Bedingungen stimmen, ist
Austos kaum aufzuhalten. Sein absolutes Spezialgebiet ist das Bestrafen von passiven oder rein physisch offensiven Teams. Gegen Gegner, die sich auf Fokusgurte oder die Fähigkeit Robustheit verlassen, ist
Austos der perfekte Konter.
Da Eisspeer und Felswurf dank Wertelink fünfmal treffen, wird der Fokusgurt beim ersten oder zweiten Treffer gebrochen. Die restlichen Treffer gehen direkt auf die KP und sorgen für den sofortigen KO. Dies macht
Austos zu einem Albtraum für klassische Suicide-Leads.
Auch Pokémon, die sich hinter einem Delegator verstecken, haben gegen
Austos keine Chance. Der erste Treffer der Serienattacke zerstört den Delegator, die restlichen vier Treffer fügen vollen Schaden zu. In Endgames, in denen der Gegner keine speziellen Angreifer oder Prioritäts-Moves mehr hat, bedeutet ein erfolgreicher Hausbruch oft das sofortige Ende des Matches.
Gnadenlose Schwächen: Woran Austos scheitert
Trotz seines enormen Zerstörungspotenzials ist
Austos weit entfernt von der Perfektion. Seine größte und offensichtlichste Schwäche ist die katastrophale Spezialverteidigung. Jeder neutrale oder sehr effektive spezielle Treffer – besonders von Elektro- oder Pflanzen-Angreifern – bedeutet fast immer das sofortige Ende.
Ein weiteres massives Problem ist die Anfälligkeit für Entry-Hazards. Wenn
Austos keinen Fokusgurt trägt und keine Podest-Schuhe ausgerüstet hat, verliert es beim Einwechseln in Tarnsteine 25% seiner maximalen KP. Dies ruiniert oft die Möglichkeit, einen Hausbruch sicher durchzuführen.
Zudem ist
Austos extrem berechenbar. Jeder kompetitive Spieler weiß genau, was passiert, wenn
Austos das Feld betritt. Gegner werden sofort zu einem speziellen Angreifer wechseln oder einen eigenen Prioritäts-Move vorbereiten. Ohne Überraschungseffekt ist es oft schwer, den nötigen Freiraum für das Setup zu finden.
À éviter si…
Es gibt klare Szenarien, in denen die Wahl von
Austos dein Team aktiv verschlechtert. Wenn dein Team keine verlässliche Möglichkeit hat, Tarnsteine und Stachler vom Feld zu entfernen, solltest du auf
Austos verzichten. Ein gebrochener Fokusgurt durch Entry-Hazards macht das Pokémon oft nutzlos.
Vermeide
Austos auch in defensiven Balance- oder Stall-Teams. Es bietet absolut keinen defensiven Mehrwert und kann nicht als Pivot genutzt werden, um Treffer für das Team einzustecken. Seine Spezialverteidigung ist dafür schlichtweg zu niedrig.
Wenn du ein defensives Wasser-Pokémon suchst, das Treffer einstecken und Statusveränderungen verteilen kann, ist
Austos die falsche Wahl. In solchen Fällen solltest du stattdessen auf ein defensives Wasser-Pokémon mit verlässlicher Heilung und besseren Defensiv-Typisierungen zurückgreifen.
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Häufige Fragen zu Austos im PvP
Ist Austos gut im kompetitiven PvP?
Ja, im RU-Tier ist es ein solider Setup-Sweeper. Mit Hausbruch verdoppelt es seine Offensive und Initiative, bleibt aber stark abhängig vom richtigen Timing und Support des eigenen Teams.
Welches Item ist das beste für Austos?
Fokusgurt garantiert oft das Überleben während des Hausbruch-Setups. Alternativ nutzt man Schlohkraut, um die Defensiv-Drops zu negieren, oder Podest-Schuhe gegen Tarnsteine.
Warum spielt man Austos mit Wertelink?
Wertelink garantiert, dass Eisspeer und Felswurf immer fünfmal treffen. Das maximiert den Schaden und bricht gegnerische Delegatoren oder Fokusgurte problemlos.
Was sind die größten Schwächen von Austos?
Die extrem niedrige Spezialverteidigung ist sein größtes Problem. Spezielle Angreifer vom Typ Elektro oder Pflanze besiegen es meist mit einem einzigen Treffer, bevor es angreifen kann.
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