Wie entwickelt sich Paras zu Parasek?
Paras entwickelt sich in allen Hauptspielen der Reihe ab Level 24 zu
Parasek. Es gibt keine versteckten Bedingungen: Du benötigst weder Entwicklungssteine noch ein hohes Freundschaftslevel oder eine bestimmte Tageszeit. Sobald der Erfahrungsschwelle für Level 24 erreicht ist, wird der Evolutionsbildschirm automatisch ausgelöst.
Paras gehört zur Erfahrungsgruppe Mittelschnell. Das bedeutet, es benötigt exakt 1.000.000 Erfahrungspunkte, um Level 100 zu erreichen. Level 24 wird im normalen Spielverlauf extrem früh erreicht, meist schon vor dem dritten Arena-Orden. Du kannst den Prozess mit einem Glücks-Ei oder der Nutzung des EP-Teilers weiter beschleunigen.
Einige moderne Ableger variieren diese Grundmechanik leicht:
- Pokémon Legenden:
Arceus:
Paras entwickelt sich ebenfalls ab Level 24, allerdings musst du die Entwicklung manuell im Menü auslösen. Das Spiel zwingt dich nicht in die Animation. - Pokémon GO: Hier existieren keine Level. Die Entwicklung kostet pauschal 50 Paras-Bonbons. Handelt es sich um ein Crypto-Paras, sinken die Bonbon-Kosten nicht, aber du musst es vor bestimmten PvP-Einsätzen eventuell erlösen.
Parasek im Competitive: Urteil, Rolle und Bewertung (3/10)
Im Standard-Competitive-Play (OU, VGC) ist
Parasek objektiv schlecht und erhält ein klares Rating von 3/10. Das Hauptproblem ist seine Typenkombination Käfer/Pflanze. Diese gilt als die defensiv schlechteste Kombination im gesamten Spiel.
Parasek leidet unter zwei vierfachen Schwächen (Feuer, Flug) und vier zweifachen Schwächen (Eis, Gift, Gestein, Käfer).
Mit einer Basis-Initiative von 30 ist
Parasek außerhalb des Bizarroraums (Trick Room) immer das langsamste Pokémon auf dem Feld. Seine Rolle beschränkt sich theoretisch auf die eines Status-Spreaders oder eines Nischen-Pivots. Es hat Zugriff auf Pilzspore (100 % Genauigkeit für Schlaf) und Wutpulver (Rage Powder), um Attacken auf sich zu ziehen.
Das Todesurteil für
Parasek im VGC-Format ist
Hutsassa (Amoonguss).
Hutsassa hat dieselben Support-Attacken, aber deutlich bessere Defensivwerte, eine überlegene Typenkombination (Pflanze/Gift) und die Fähigkeit Belebekraft. Es gibt keinen rationalen Grund,
Parasek in einem ernsthaften Rangkampf-Team
Hutsassa vorzuziehen, es sei denn, man baut ein extrem spezifisches Anti-Regen-Team.
Die Nische: Trockenheit als Regen-Counter
Der einzige kompetitive Strohhalm für
Parasek ist seine Fähigkeit Trockenheit (Dry Skin). Diese Fähigkeit heilt
Parasek um 1/8 seiner maximalen KP am Ende jeder Runde, wenn es regnet. Zudem absorbiert es Wasser-Attacken vollständig und heilt sich um 25 % seiner KP, wenn es davon getroffen wird. Im Gegenzug nimmt es 25 % mehr Schaden durch Feuer-Attacken – was bei einer ohnehin vierfachen Schwäche oft irrelevant ist, da es so oder so besiegt wird.
In vergangenen Generationen (insbesondere Gen 4 UU) konnte
Parasek als harter Konter gegen Regen-Teams eingesetzt werden. Es blockiert Wasser-Attacken von
Seedraking oder
Kappalores und kann im Gegenzug mit Pilzspore ein gegnerisches Pokémon sicher aus dem Spiel nehmen. Mit der Attacke Egelsamen und dem Item Überreste (Leftovers) generiert es im Regen eine massive passive Heilung.
In Generation 9 (Karmesin/Purpur) bietet die Terakristallisierung eine interessante Option. Ein Tera-Typ Wasser entfernt Paraseks katastrophale Käfer/Pflanze-Schwächen. Mit Tera-Wasser und Trockenheit hat es plötzlich nur noch Schwächen gegen Elektro und Pflanze, während es weiterhin Wasser-Attacken absorbiert. Trotzdem reichen die niedrigen Basiswerte oft nicht aus, um in den oberen Rängen der Meisterball-Klasse zu bestehen.
Die wahre Stärke: Der 9/10 Catcher für das Lategame
Während
Parasek im PvP versagt, ist es im PvE und beim Shiny-Hunting ein absolutes Top-Tier-Pokémon. Wir bewerten es als 9/10 Utility-Catcher.
Parasek ist eines der sehr wenigen Pokémon, die gleichzeitig Pilzspore und Trugschlag (False Swipe) erlernen können. Trugschlag lässt das wilde Pokémon immer mit exakt 1 KP überleben, während Pilzspore es verlässlich einschläfert.
Der entscheidende Vorteil gegenüber Konkurrenten wie
Kapilz (Breloom) oder
Galagladi (Gallade) ist Paraseks versteckte Fähigkeit Feuchtigkeit (Damp). Feuchtigkeit verhindert den Einsatz von explosiven Attacken wie Finale oder Explosion auf dem gesamten Feld. Dies macht
Parasek zum unangefochten besten Pokémon, um schillernde
Kleinstein,
Voltobal oder
Forstellka zu fangen, die sich sonst in der ersten Runde selbst zerstören würden.
Ein optimales Catcher-Moveset sieht wie folgt aus: Pilzspore, Trugschlag, Kreuzschere (für STAB-Schaden gegen unerwünschte Pokémon) und Synthese (zur Selbstheilung bei langen Fangserien). Die EVs (Fleiß-Punkte) sollten maximiert auf Angriff (252) und KP (252) verteilt werden, kombiniert mit einem Harten Wesen (+Angriff, -Spezial-Angriff). Gib ihm das Item Seidenschal, um den Schaden von Trugschlag leicht zu erhöhen.
ENTWICKLUNGSKETTE
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Häufige Fragen zur Paras-Entwicklung
Auf welchem Level entwickelt sich Paras?
Paras entwickelt sich in allen Hauptspielen der Pokémon-Reihe exakt auf Level 24 zu Parasek. Es werden keine Entwicklungssteine, bestimmte Tageszeiten oder Tauschvorgänge benötigt.
Wie viele Bonbons braucht Paras in Pokémon GO?
In Pokémon GO benötigst du genau 50 Paras-Bonbons, um die Entwicklung zu Parasek durchzuführen. Dies gilt sowohl für normale als auch für Crypto- oder erlöste Varianten.
Ist Parasek ein gutes Pokémon für Rangkämpfe?
Nein. Mit einer sehr niedrigen Basis-Initiative von 30 und zwei vierfachen Schwächen (Feuer, Flug) ist Parasek extrem fragil. Hutsassa erfüllt die Rolle des Sporen-Verteilers im kompetitiven Spiel deutlich besser.
Welches Wesen ist am besten für Parasek?
Für ein PvE-Catcher-Set ist ein Hartes Wesen (+Angriff, -Spezial-Angriff) optimal, um den Schaden von Trugschlag zu maximieren. Wird es im Bizarroraum gespielt, wählt man ein Mutiges Wesen (+Angriff, -Initiative).





