Der direkte Weg zur Entwicklung (Level 32)
Terribark entwickelt sich exakt beim Erreichen von Level 32 zu
Bissbark.
Es gibt keine versteckten Bedingungen. Weder Tageszeit, Freundschaftswert noch Entwicklungssteine beeinflussen diesen Prozess.
Spieler, die nach 'how to evolve herdier' suchen, können den Vorgang mit einem Glücks-Ei oder dem EP-Teiler drastisch beschleunigen. In den Editionen Schwarz und Weiß reicht das gezielte Besiegen von wilden
Ohrdoch (Audino) im raschelnden Gras auf Route 10, um die nötigen Erfahrungspunkte in wenigen Minuten zu farmen.
Lohnt sich die Entwicklung zu Bissbark? (Urteil 6.5/10)
Bissbark erhält für den Einsatz in den unteren Tiers (PU und ZU) eine fundierte Wertung von 6.5/10. In höheren Tiers wie OU oder UU ist es aufgrund seiner durchschnittlichen Initiative nicht kompetitiv.
Seine Basis-Werte von 110 im Angriff und 80 in der Initiative definieren seine rein physisch-offensive Ausrichtung. Die defensiven Werte (85 KP, 90 Verteidigung, 90 Spezial-Verteidigung) erlauben es ihm, einen neutralen Treffer zu überleben, machen es aber nicht zu einem verlässlichen Pivot.
Schwächen gegen extrem häufige Kampf-Attacken wie Tempohieb (Mach Punch) schränken seine Überlebensfähigkeit im Lategame stark ein.
- Pro: Immunität gegen Geist-Attacken, exzellente offensive Fähigkeiten (Rauflust, Sandscharrer).
- Contra: Monotyp Normal bietet keinerlei Resistenzen, extrem anfällig für Prioritäts-Attacken und Beulenhelm-Schaden.
Kompetitive Rollen: Sand-Sweeper vs. Wallbreaker
Die Effizienz von
Bissbark hängt vollständig von der gewählten Fähigkeit ab. Sandscharrer (Sand Rush) verdoppelt die Initiative im Sandsturm.
Kombiniert mit
Brockoloss (Gigalith) oder
Hippopotas im PU-Tier überholt
Bissbark nahezu das gesamte ungeboostete Metagame. Diese Rolle macht es zu einem gefährlichen Sweeper, der geschwächte Teams im Lategame eliminiert.
Rauflust (Scrappy) hingegen erlaubt es Normal- und Kampf-Attacken, Geist-Pokémon zu treffen. Dies verwandelt
Bissbark in einen unberechenbaren Wallbreaker. Physische Walls wie Zwirrklopp (Dusclops) oder
Apoquallyp (Jellicent) können nicht mehr sicher einwechseln, um den extrem starken STAB-Risikotackle abzufangen.
Optimale Movesets und EV-Verteilungen
Ein Wahlband (Choice Band) maximiert den Schadensausstoß und ist das bevorzugte Item für die Rauflust-Variante. Die EV-Verteilung ist simpel und effektiv: 252 Punkte in den Angriff, 252 in die Initiative und 4 in die Verteidigung.
Als Wesen wird 'Hart' (Adamant) für maximale Zerstörungskraft gewählt. Ein 'Frohes' Wesen (Jolly) ist nur sinnvoll, um andere Pokémon mit einer Basis-Initiative von 80 (wie
Meditalis) zu überholen.
- Risikotackle (Double-Edge): Der primäre STAB-Angriff. Kostet Rückstoß-Schaden, garantiert aber KOs gegen fragile Ziele.
- Kraftkoloss (Superpower): Trifft Gesteins- und Stahl-Pokémon hart, die Normal-Attacken resistieren.
- Knirscher (Crunch) oder Verfolgung (Pursuit): Bietet zusätzliche Coverage gegen Psycho- und Geist-Typen, falls die Fähigkeit Bedroher oder Sandscharrer gespielt wird.
- Rückkehr (Return): Eine sichere STAB-Alternative ohne Rückstoß-Schaden für das Lategame.
Alternativen im Metagame: Bissbark vs. Tauros und Relaxo
Im Vergleich zu anderen Normal-Typen muss
Bissbark seine Nische rechtfertigen.
Tauros ist mit einer Basis-Initiative von 110 deutlich schneller und benötigt keinen Sandsturm, um als Sweeper zu agieren.
Relaxo (Snorlax) deklassiert
Bissbark als defensiver Tank und Fluch-Sweeper (Curse) durch massiv höhere KP und Spezial-Verteidigung.
Bissbarks Alleinstellungsmerkmal bleibt die Fähigkeit Rauflust in Kombination mit Wahlband. Kein anderes Normal-Pokémon in den unteren Tiers kann Geist-Pokémon mit seiner stärksten STAB-Attacke derart hart bestrafen. Wer ein Team um Sandsturm baut, findet in
Bissbark zudem den verlässlichsten physischen Abuser nach
Stalobor (Excadrill).
Teambuilding-Synergien für Bissbark
Ein erfolgreiches Team um
Bissbark erfordert spezifischen Support. Entry Hazards wie Tarnsteine (Stealth Rock) sind essenziell, um gegnerische Fokusgurte zu brechen und spezifische KOs mit Risikotackle zu garantieren.
Gute Partner sind langsame U-Turn- oder Voltwechsel-Nutzer. Ein defensives
Lanturn oder
Cavalanzas (Escavalier) kann gegnerische Angriffe abfangen und
Bissbark sicher und ohne Schaden auf das Feld bringen.
Da
Bissbark durch den Rückstoß von Risikotackle und eventuellen Beulenhelm-Schaden schnell KP verliert, ist Wish-Support (Wunschtraum) durch
Pixi (Clefable) oder
Ohrdoch (Audino) im ZU-Tier extrem wertvoll. Dies sichert seine Langlebigkeit als Wallbreaker im Midgame.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
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Weitere Analysen
Häufige Fragen zur Terribark-Entwicklung
Wann entwickelt sich Yorkleff zu Terribark?
Yorkleff erreicht seine erste Entwicklung zu Terribark auf Level 16. Von da an benötigt es 16 weitere Level, um sich auf Level 32 zu Bissbark zu entwickeln.
Braucht Terribark einen Stein für die Entwicklung?
Nein. Terribark entwickelt sich ausschließlich durch das Erreichen von Level 32. Entwicklungssteine wie der Mondstein oder Sonnenstein haben bei diesem Pokémon keinen Effekt.
Welche Fähigkeit ist besser für Bissbark: Rauflust oder Sandscharrer?
Das hängt von der Team-Komposition ab. In einem dezidierten Sandsturm-Team ist Sandscharrer Pflicht. In Standard-Teams ist Rauflust die bessere Wahl, da Geister-Pokémon so nicht mehr in Normal-Attacken einwechseln können.
Kann Terribark vor Level 32 Attacken lernen, die Bissbark verpasst?
Terribark erlernt Knirscher und Brüller etwas früher als Bissbark. Allerdings kann Bissbark diese Attacken beim Attacken-Erinnerer gegen eine Herzschuppe ohnehin jederzeit wiedererlernen. Ein Verzögern der Entwicklung bietet keinen strategischen Vorteil.





