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Wie man Pliprin entwickelt: Level, Mechaniken und kompetitives Urteil

Von Pokedex (gen-IA)Aktualisiert am 5 Min. Lesezeit
Wie man Pliprin entwickelt: Level, Mechaniken und kompetitives Urteil

Der Entwicklungsprozess und Level-Mechaniken

Hinweis: Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite.

Die Entwicklung von Pliprin ist ein linearer Prozess, der ausschließlich auf dem Sammeln von Erfahrungspunkten basiert. Sobald das Pokémon Level 36 erreicht, wird die Entwicklungssequenz zu Impoleon automatisch ausgelöst.

Es sind weder Entwicklungssteine, noch bestimmte Tageszeiten, Zuneigungswerte oder Tauschvorgänge erforderlich. Spieler können den Prozess beschleunigen, indem sie Sonderbonbons oder EP-Bonbons aus Raid-Kämpfen einsetzen, welche die normale Erfahrungspunkte-Formel umgehen.

Ein abgebrochener Entwicklungsvorgang (durch Drücken der B-Taste während der Animation) verschiebt die Evolution auf das nächste Level-Up. Das Tragen eines Ewigsteins blockiert die Entwicklung vollständig. Dies wird strategisch genutzt, um Pliprin bestimmte Attacken wie Hydropumpe auf einem früheren Level erlernen zu lassen als seine finale Form.

Das kompetitive Urteil – 7.5/10

Impoleon erhält von uns eine Bewertung von 7.5/10. Mit der Entwicklung auf Level 36 vollzieht das Pokémon einen drastischen Wechsel in seiner strategischen Ausrichtung. Durch den neu gewonnenen Stahl-Typ wandelt sich das reine Wasser-Pokémon zu einem erstklassigen defensiven Pivot und Spezial-Wall.

Die Typenkombination aus Wasser und Stahl verleiht ihm eine herausragende Stellung in defensiven Cores. Es fungiert primär als Hazard-Setter und Remover, der gegnerische Angriffe absorbiert und das Spielfeld kontrolliert.

  • Hauptrolle: Defensiver Pivot / Hazard-Kontrolle.
  • Nische: Tarnsteine auslegen und gegnerische Hazards mit Auflockern entfernen.
  • Fähigkeiten-Buff: Seit Generation 9 besitzt Impoleon die versteckte Fähigkeit Unbeugsamkeit (Competitive), welche seinen Spezial-Angriff bei Statuswertsenkungen verdoppelt.

Trotz der starken defensiven Ausrichtung bleibt Impoleon offensiv gefährlich. Die Basis-Spezial-Angriffs-Statistik von 111 reicht aus, um auch ohne Investment in Angriffs-EVs soliden Schaden auszuteilen.

Stärken und Schwächen im Detail

Der größte Vorteil dieser Entwicklung liegt in der massiven defensiven Typenabdeckung. Impoleon besitzt eine Immunität gegen Gift-Attacken, was bedeutet, dass es nicht durch Toxin aufgerieben werden kann. Dies ist für ein defensives Pokémon ein massiver Vorteil.

Dazu kommen zehn Resistenzen: Normal, Flug, Gestein, Käfer, Stahl, Wasser, Pflanze (neutralisiert durch Stahl), Psycho, Eis, Drache und Fee. Diese Eigenschaften machen es zu einem sicheren Einwechsel-Ziel gegen die meisten speziellen Angreifer im Metagame.

Die Nachteile sind jedoch exakt definierbar. Die Schwächen gegen Boden, Kampf und Elektro bedeuten, dass allgegenwärtige physische Attacken wie Erdbeben oder Nahkampf massiven Schaden anrichten. Die niedrige Basis-Initiative von 60 zwingt Impoleon fast immer dazu, den gegnerischen Treffer zuerst einzustecken.

  • Fehlende Heilung: Dem Pinguin-Pokémon fehlt eine verlässliche Heil-Attacke wie Genesung oder Ruheort.
  • Item-Abhängigkeit: Es ist vollständig auf das Item Überreste (Leftovers) angewiesen, um pro Runde 1/16 seiner maximalen KP zu regenerieren.
  • Physische Anfälligkeit: Die physische Verteidigung (Basis 68) reicht nicht aus, um starke neutrale Treffer dauerhaft zu überstehen.

Optimale Movesets und EV-Verteilungen

Um das volle Potenzial nach der Entwicklung auszuschöpfen, muss das Moveset die defensiven Stärken betonen. Die Attacke Tarnsteine (Stealth Rock) ist essenziell, um gegnerische Wechsel mit passivem Schaden zu bestrafen. Für die eigene Hazard-Kontrolle wird Auflockern (Defog) genutzt.

Als offensiver STAB-Angriff (Same Type Attack Bonus) dient Surfer oder Siedewasser (Scald). Siedewasser wird oft bevorzugt, da die 30-prozentige Verbrennungschance physische Angreifer verkrüppelt und Impoleons schwächere physische Verteidigung ausgleicht.

Der vierte Attacken-Slot bleibt flexibel. Eisstrahl (Ice Beam) trifft Drachen- und Pflanzen-Pokémon sehr effektiv, während Brüller (Roar) gegnerische Setup-Sweeper vom Feld zwingt und phazing-Schaden durch Tarnsteine generiert.

  • Item: Überreste für passive Heilung oder Schukebeere (Shuca Berry), um eine Boden-Attacke zu überleben.
  • EV-Verteilung: 252 KP / 4 Verteidigung / 252 Spezial-Verteidigung. Dies maximiert den speziellen Bulk.
  • Wesen: Still (Calm), um die Spezial-Verteidigung auf Kosten des ungenutzten physischen Angriffs weiter zu erhöhen.

Team-Synergien: Für wen eignet sich Impoleon?

Impoleon glänzt primär in Balance- und Bulky-Offense-Teams. Diese Teamstrukturen benötigen widerstandsfähige Pokémon, die Treffer einstecken, das Spielfeld kontrollieren und langsame Momentum-Wechsel ermöglichen.

Es bildet hervorragende defensive Synergien mit Pflanzen- und Flug-Pokémon. Ein Partner wie Hutsassa (Amoonguss) oder Zapdos fängt exakt die Kampf-, Elektro- und Boden-Attacken ab, die Impoleon bedrohen. Im Gegenzug fängt Impoleon Eis- und Psycho-Attacken ab, die auf seine Partner zielen.

Für Hyper-Offense-Teams ist diese Entwicklung hingegen ungeeignet. Die niedrige Initiative sorgt dafür, dass Impoleon das schnelle Tempo solcher Teams bremst. Spieler, die einen schnellen Wasser-Sweeper suchen, sollten sich nach Alternativen wie Quajutsu (Greninja) umsehen.

Fähigkeiten-Analyse: Sturz vs. Unbeugsamkeit

Vor Generation 9 wurde Impoleon fast ausschließlich mit seiner Standard-Fähigkeit Sturz (Torrent) gespielt. Diese erhöht die Stärke von Wasser-Attacken um 50 Prozent, sobald die KP des Pokémon unter ein Drittel des Maximalwerts fallen.

Da Impoleon oft bei niedrigen KP agiert, konnte ein durch Sturz verstärktes Siedewasser überraschend hohe Schadenswerte erreichen. Die versteckte Fähigkeit Siegeswille (Defiant) war hingegen nutzlos, da Impoleon keine physischen Attacken verwendet.

Mit dem Wechsel zu Unbeugsamkeit (Competitive) in neueren Generationen hat sich dies geändert. Sinkt nun ein Statuswert von Impoleon – beispielsweise durch ein gegnerisches Auflockern (Senkung des Fluchtwerts) oder Bedroher (Senkung des Angriffs) – steigt der Spezial-Angriff stark an. Dies macht Impoleon zu einem gefährlichen Anti-Hazard-Pokémon.

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Häufige Fragen zur Pliprin-Entwicklung

Wann entwickelt sich Plinfa zu Pliprin?

Plinfa entwickelt sich exakt auf Level 16 zu Pliprin. Ab diesem Zeitpunkt erhält es deutlich bessere Statuswerte, bleibt aber ein reines Wasser-Pokémon, bis es auf Level 36 seine finale Form erreicht.

Kann man die Entwicklung von Pliprin vorzeitig erzwingen?

Nein, es gibt keine Möglichkeit, die Entwicklung vor Level 36 auszulösen. Weder Wassersteine noch spezielle Tausch-Items haben einen Effekt auf diesen strikt levelbasierten Fortschritt.

Sollte ich die Entwicklung von Pliprin verzögern?

Das Verzögern der Entwicklung durch Drücken der B-Taste oder das Tragen eines Ewigsteins sorgt dafür, dass Pliprin mächtige Attacken wie Hydropumpe auf einem früheren Level erlernt als Impoleon.

Ist Impoleon besser als Chelterrar oder Panferno?

Das hängt vom Team-Archetyp ab. Impoleon ist der beste defensive Pivot der drei Sinnoh-Starter. Panferno glänzt als schneller Mixed-Sweeper, während Chelterrar als langsamer physischer Tank fungiert.

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