Die erste Phase: Kiesling zu Sedimantur (Level 25)
Kiesling entwickelt sich auf exakt Level 25 zu
Sedimantur. Dieser erste Schritt erfordert keine speziellen Items, Zuneigungswerte oder bestimmte Tageszeiten. Spieler nutzen den EP-Teiler in modernen Generationen, um
Kiesling passiv im Team mitlaufen zu lassen.
Alternativ beschleunigen Sonderbonbons oder EP-Bonbons aus Tera-Raids den Prozess erheblich. Dank der Fähigkeit Robustheit überlebt
Kiesling oft einen fatalen Treffer mit einem Kraftpunkt. Dies erleichtert das aktive Training gegen wildere, stärkere Pokémon, da es garantiert eine Attacke ausführen kann, bevor es besiegt wird.
Die Basiswerte von
Kiesling sind stark auf physische Verteidigung ausgelegt. Spezielle Attacken von Wasser- oder Pflanzen-Pokémon garantieren fast immer einen K.O., weshalb das Training in Gebieten mit Normal- oder Flug-Pokémon am effizientesten verläuft.
Die finale Phase: Sedimantur zu Brockoloss (Tausch-Mechanik)
Die Entwicklung von
Sedimantur zu
Brockoloss zwingt Spieler zu einem Tausch. Sobald
Sedimantur den Besitzer wechselt, startet die Entwicklungsanimation beim Empfänger. Es wird kein spezifisches Trage-Item wie ein Metallmantel oder ein King-Stein benötigt.
Eine kritische Falle existiert bei dieser Methode: Wilde
Kiesling und
Sedimantur tragen zu 50 % einen Ewigstein. Wenn
Sedimantur beim Tausch einen Ewigstein hält, wird die Entwicklung blockiert. Spieler müssen das Inventar des Pokémon vor dem Tausch zwingend prüfen und das Item entfernen.
In Pokémon Legenden:
Arceus entfällt der Tauschzwang komplett. Hier reicht der Einsatz des Items Verbindungsschnur direkt auf
Sedimantur aus dem Inventar heraus, um die Entwicklung zu
Brockoloss sofort auszulösen.
Lohnt sich die Entwicklung? Brockoloss im kompetitiven Einsatz (7/10)
Brockoloss erhält eine solide 7/10 für spezifische Team-Kompositionen. Seine Hauptrolle ist die eines physischen Walls und Sandsturm-Erzeugers (Sand Setter). Mit der versteckten Fähigkeit Sandsturm beschwört
Brockoloss bei Einwechslung das Wetter für fünf Runden.
Dieser Sandsturm erhöht den eigenen Spezial-Verteidigungswert von Gesteins-Pokémon um 50 %. Dies macht
Brockoloss zu einem extrem robusten Tank. Die Stärken und Schwächen definieren seine Rolle klar:
- Vorteile: Legt zuverlässig Tarnsteine aus, bricht Fokusgurte mit der Attacke Felswurf und fängt physische Treffer problemlos ab.
- Nachteile: Besitzt eine Basis-Initiative von 25, wodurch es fast immer als Letztes angreift. Es leidet unter fünf häufigen Typschwächen (Wasser, Pflanze, Kampf, Boden, Stahl).
- Fehlende Heilung: Ohne verlässliche Regenerations-Attacken wird es über den Verlauf eines Matches schnell zermürbt und ist auf das Item Überreste angewiesen.
Es funktioniert am besten als Pivot in Bizarroraum-Teams (Trick Room) oder als Wetter-Unterstützer für offensive Sand-Sweeper.
Alternative Strategie: Evolith-Sedimantur als Nischen-Pick
Eine Nischen-Strategie verzichtet bewusst auf die finale Entwicklung durch den Tausch. Ein
Sedimantur, das das Item Evolith trägt, erhält einen 50-prozentigen Bonus auf seine physische und spezielle Verteidigung. Rein rechnerisch übersteigt Evolith-Sedimantur damit die physische Widerstandsfähigkeit von
Brockoloss.
In der Praxis scheitert dieses Set oft an der fehlenden Fähigkeit Sandsturm.
Sedimantur verlässt sich auf die Fähigkeit Robustheit, kann aber keine passiven Überreste zur Heilung tragen, da der Item-Slot vom Evolith belegt ist.
Zudem fehlt
Sedimantur der automatische 50-prozentige Spezial-Verteidigungs-Boost durch das Sandsturm-Wetter, den
Brockoloss generiert. Evolith-Sedimantur bleibt ein reines Gimmick für NFE-Tiers (Not Fully Evolved), während
Brockoloss in Standard-Formaten stets die überlegene Wahl darstellt.
Team-Synergien: Wer profitiert am meisten von Brockoloss?
Brockoloss verlangt nach Partnern, die seine massiven Typschwächen ausgleichen und sein erzeugtes Wetter offensiv nutzen.
Stalobor ist der perfekte offensive Partner in diesem Setup.
Dank der Fähigkeit Sandscharrer verdoppelt
Stalobor seine Initiative im von
Brockoloss erzeugten Sandsturm und agiert als gefährlicher Sweeper. Defensive Synergien entstehen mit Pokémon wie
Gastrodon oder
Hutsassa.
Gastrodon fängt tödliche Wasser-Attacken mit der Fähigkeit Sturmsog ab, während
Hutsassa Pflanzen- und Kampf-Attacken resistiert.
Bizarroraum-Setzer wie
Zytomega profitieren massiv von
Brockoloss' minimaler Initiative. Unter Bizarroraum-Bedingungen wird
Brockoloss oft zum schnellsten Angreifer auf dem Feld. Teams ohne spezifischen Wetter-Fokus sollten jedoch Alternativen wie
Despotar in Betracht ziehen, da dieses ein deutlich breiteres offensives Movepool bietet.
ENTWICKLUNGSKETTE
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Häufige Fragen zur Kiesling-Entwicklung
Auf welchem Level entwickelt sich Sedimantur?
Sedimantur entwickelt sich überhaupt nicht durch einen Levelaufstieg. Die Entwicklung zu Brockoloss wird ausschließlich durch einen Link-Tausch mit einem anderen Spieler ausgelöst, absolut unabhängig vom aktuellen Level des Pokémon.
Braucht Sedimantur ein Item für den Tausch?
Nein, Sedimantur benötigt kein spezielles Trage-Item für die Entwicklung beim Tausch. Spieler müssen jedoch sicherstellen, dass das Pokémon keinen Ewigstein trägt, da dieser das Auslösen der Entwicklung zwingend blockiert.
Wie entwickelt man Kiesling in Pokémon Schwert und Schild?
In Schwert und Schild trainierst du Kiesling zunächst auf Level 25, damit es zu Sedimantur wird. Anschließend tauschst du Sedimantur online oder lokal mit einem anderen Spieler, um sofort Brockoloss zu erhalten.
Kann man Brockoloss ohne Tausch bekommen?
In den meisten Editionen ist der Tausch zwingend. Ausnahmen bilden Pokémon Legenden: Arceus, wo das Item Verbindungsschnur genutzt wird, sowie Tera-Raids in Karmesin/Purpur und Dyna-Raids in Schwert/Schild, wo Brockoloss direkt fangbar ist.





