Der Entwicklungsprozess: Level 35 und GO-Mechaniken
Wablu entwickelt sich in allen Hauptreihen-Spielen exakt auf Level 35 zu
Altaria.
Es werden keine Entwicklungssteine, Tauschvorgänge oder spezifische Tageszeiten benötigt. In modernen Editionen wie Karmesin und Purpur beschleunigt der permanente EP-Teiler diesen Prozess erheblich, sodass Level 35 oft schon vor dem mittleren Spielverlauf erreicht wird.
Für Spieler von Pokémon GO sieht die Mechanik drastisch anders aus. Hier erfordert die Entwicklung massive 400 Wablu-Bonbons.
Diese hohe Anforderung spiegelt die Mechanik von
Karpador wider und zwingt Spieler, Sananabeeren während Wablu-Spawns oder Community Days intensiv zu nutzen, um den Grind zu verkürzen.
Lohnt sich die Entwicklung? Altaria im kompetitiven Check
Die Investition in Level 35 lohnt sich, aber
Altaria erfordert ein spezifisches Team-Setup. Als Standard-Form erhält
Altaria eine kompetitive Bewertung von 6/10.
Seine primäre Rolle in den unteren Tiers (PU/NU) ist die eines defensiven Pivots. Mit Zugang zu Auflockern entfernt es verlässlich Tarnsteine und Stachler vom Spielfeld.
Dank Ruheort besitzt es essenzielle Langlebigkeit. Die Typenkombination Drache/Flug bietet nützliche Resistenzen gegen Pflanze, Kampf, Käfer und eine vollständige Boden-Immunität.
- Vorteile: Zuverlässige Heilung, starke Utility-Moves wie Vitalglocke, solider Spezial-Verteidigungswert (Basis 105).
- Nachteile: Vierfache Schwäche gegen Eis-Attacken, extrem passive Offensivwerte (Basis 70 Angriff/Spezial-Angriff).
Die Mega-Entwicklung: Ein 8.5/10 Sweeper
Der wahre Wert von
Wablu zeigt sich in Formaten, die Mega-Entwicklungen erlauben (Gen 6/7 oder National Dex). Mega-Altaria erhält eine starke Bewertung von 8.5/10.
Durch den Typenwechsel zu Drache/Fee verliert es seine fatale Eis-Vierfachschwäche und erhält eine wichtige Drachen-Immunität. Die Fähigkeit Feenschicht verwandelt Normal-Attacken wie Rückkehr oder Schallwelle in Feen-Attacken mit einem 20-prozentigen Schadensboost.
Mega-Altaria agiert meist als Bulky Drachentanz-Sweeper. Nach einem Boost überholt es viele Threats und teilt mit Feenschicht-Rückkehr massiven Schaden aus.
Alternativ funktioniert es hervorragend als defensiver Cleric. Mit Vitalglocke und Ruheort heilt es Statusprobleme des gesamten Teams und blockt gegnerische Drachen-Attacken ab.
Für wen ist Altaria geeignet? (Team-Synergien)
Altaria passt perfekt in Balance- und Stall-Teams, die einen langlebigen Hazard-Clearer benötigen. Spieler, die langsame, kontrollierte Matches bevorzugen, profitieren enorm von seiner defensiven Präsenz.
Stahl-Pokémon wie
Scherox,
Krarmor oder
Tentantel sind ideale Partner. Sie fangen die gefährlichen Eis-, Feen- und Gesteins-Attacken ab, während
Altaria im Gegenzug Feuer- und Kampf-Attacken resistiert.
Für Hyper-Offense-Teams ist die Standard-Form von
Altaria völlig ungeeignet. Seine passiven Statuswerte rauben dem Team das offensive Momentum und laden gegnerische Setup-Sweeper ein.
In solchen aggressiven Setups sollte
Wablu nur entwickelt und genutzt werden, wenn der Mega-Stein (Altarianit) verfügbar ist und ein dedizierter Sweeper-Slot gefüllt werden muss.
Moveset-Optimierung nach der Entwicklung
Direkt nach der Entwicklung auf Level 35 sollte das Moveset von
Altaria defensiv ausgerichtet werden. Ruheort ist absolut nicht verhandelbar und der wichtigste Move im gesamten Arsenal, um Entry-Hazard-Schaden zu negieren.
Für die Utility-Rolle ist Auflockern essenziell. Um nicht komplett passiv zu sein, wird oft Flammenwurf oder Feuersturm gespielt. Dies bestraft einwechselnde Stahl-Pokémon, die
Altaria ansonsten komplett wallen würden.
Wer ein physisches Drachentanz-Set spielt, kombiniert dies meist mit Erdbeben und Drachenklaue. Beachten Sie jedoch, dass der Basis-Angriff von 70 ohne Mega-Entwicklung oft nicht ausreicht, um physische Walls wie
Aggrostella zu brechen.
Disclaimer: Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite. Alle strategischen Einschätzungen basieren auf aktuellen Smogon-Tierlisten und Turnier-Daten.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
Verwandte Pokémon-Guides
Weitere strategische Analysen
Häufige Fragen zur Wablu-Entwicklung
Braucht Wablu einen Entwicklungsstein?
Nein, Wablu entwickelt sich in den Hauptspielen ausschließlich durch das Erreichen von Level 35. Entwicklungssteine, bestimmte Tageszeiten oder Tauschvorgänge sind nicht erforderlich.
Wie viele Bonbons braucht Wablu in Pokémon GO?
In Pokémon GO benötigt Wablu genau 400 Bonbons für die Entwicklung zu Altaria. Dies erfordert das Fangen von etwa 100 Wablu (mit Sananabeeren deutlich weniger) oder den Einsatz von Sonderbonbons.
Welche Attacken lernt Altaria bei der Entwicklung?
Direkt bei der Entwicklung zu Altaria auf Level 35 erlernt es die Spezial-Attacke Drachenodem. Wichtige strategische Attacken wie Ruheort oder Drachentanz erhält es erst auf höheren Leveln oder durch TMs.
Ist Altaria besser als Brutalanda?
Das hängt von der gewählten Rolle ab. Brutalanda ist ein überlegener offensiver Sweeper und Wallbreaker. Altaria glänzt hingegen durch bessere defensive Utility, Zugriff auf Vitalglocke und stärkere Resistenzen in der Mega-Form.





