Dragonir (In-Game & PvP)
Situationsbedingt. Für die Hauptstory ist
Dragonir ein solides Investment, das dank Evolith und der Fähigkeit Expidermis als zäher Mid-Game-Tank fungiert. Im kompetitiven PvP (
Smogon SV) ist es aufgrund schwacher Basiswerte völlig unbrauchbar. Es lohnt sich nur, wenn du die Geduld bis Level 55 für
Dragoran aufbringst.
Fazit
Ein starkes Item-abhängiges Übergangs-Pokémon, das im Late-Game ohne Entwicklung massiv an Wert verliert.
Wertung 5.5/10 · Tier B in In-Game-Story, Untiered in PvP · Rolle : Physischer Setup-Sweeper (Evolith)
Stärken
- Exzellente defensive Typen-Resistenzen (Feuer, Wasser, Pflanze, Elektro).
- Profitiert enorm vom Item Evolith, was es überraschend bulky macht.
- Die Fähigkeit Expidermis heilt nervige Statusprobleme in Story-Kämpfen.
- Zugriff auf Drachentanz für gefährliche Setups gegen schwache NPCs.
Schwächen
- Entwickelt sich erst extrem spät auf Level 55 zu
Dragoran. - Ohne Evolith völlig unbrauchbar und viel zu fragil.
- Im ernsthaften PvP-Metagame (
Smogon) faktisch nicht existent. - Wird von Feen-Pokémon und Eis-Prioritätsattacken komplett blockiert.
Dragonir Basiswerte & Stats
BESTE KONTER
Effektive Pokémon gegen dragonair
GRÖßENVERGLEICH
SPRITE-GALERIE
Tier & Rolle: Der ewige Lückenfüller
In der Hauptstory von Pokémon-Spielen nimmt
Dragonir eine klassische Investment-Rolle ein (B-Tier). Es startet als fragiles
Dratini und verbringt den Großteil deines Abenteuers in dieser mittleren Entwicklungsstufe.
Für ein kompetitives PvP-Umfeld nach Smogon-Regeln (Scarlet/Violet) existiert
Dragonir faktisch nicht. Seine Basiswerte sind für das moderne Metagame schlicht zu niedrig, und es wird von fast jedem voll entwickelten Angreifer überholt oder mit einem Schlag besiegt.
Im In-Game-Bereich glänzt es hingegen als physischer Setup-Sweeper. Sobald du ihm den Evolithen gibst, verwandelt es sich in einen erstaunlich robusten Angreifer, der gegnerische Teams nach einem Drachentanz im Alleingang abräumen kann.
Das Evolith-Potenzial & Fähigkeiten
Die wahre Stärke von
Dragonir in einem Playthrough liegt in der Kombination aus dem Item Evolith und seinen defensiven Fähigkeiten. Der Evolith erhöht die Verteidigung und Spezial-Verteidigung von noch nicht voll entwickelten Pokémon um massive 50 Prozent.
Dadurch überlebt
Dragonir selbst sehr effektive Treffer, die es normalerweise sofort besiegen würden. Dies gibt dir die entscheidende Runde, um Drachentanz einzusetzen und deine Angriffs- sowie Initiative-Werte zu boosten.
Expidermis vs. Notschutz
- Expidermis (Shed Skin): Die beste Wahl für die Story. Eine 33-prozentige Chance am Ende jeder Runde, Statusprobleme wie Paralyse oder Verbrennung zu heilen, ist gegen NPCs Gold wert.
- Notschutz (Marvel Scale): Erhöht die Verteidigung bei einem Statusproblem um 50 Prozent. In Kombination mit dem Evolithen macht dies
Dragonir physisch fast unüberwindbar, erfordert aber oft die Versteckte Fähigkeit.
Für den normalen Spielverlauf ist Expidermis jedoch zuverlässiger, da du nicht absichtlich Statusprobleme sammeln möchtest, um defensiv zu skalieren.
Beste Movesets & Matchups
Ein erfolgreiches
Dragonir verlässt sich fast immer auf Drachentanz. Ohne diesen Boost fehlt es ihm an der nötigen Durchschlagskraft und Geschwindigkeit, um gegnerische Teams im Mid-Game zu dominieren.
Nach einem Drachentanz wird Drachenklaue zu deinem sichersten STAB-Angriff. Wutanfall richtet zwar massiven Schaden an, sperrt dich aber in die Attacke ein und verwirrt
Dragonir am Ende, was in wichtigen Story-Kämpfen riskant ist.
Optimale Coverage-Attacken
- Nassschweif: Wichtig, um Gesteins- und Boden-Pokémon hart zu treffen, die Drachen-Attacken neutral einstecken.
- Eisenschweif: Die einzige verlässliche Antwort auf Feen-Pokémon, auch wenn die Genauigkeit von 75 Prozent oft frustrierend ist.
- Bodenschlag: Eine gute neutrale Attacke mit einer 30-prozentigen Chance auf Paralyse, perfekt für hartnäckige Tanks.
Besonders stark ist
Dragonir gegen Arenaleiter mit den Typen Pflanze, Feuer, Wasser oder Elektro. Es resistiert diesen Elementen und nutzt langsame Gegner als Set-Up-Futter, um seine Werte ungestört zu maximieren.
Die Level-55-Hürde (Ehrliche Schwächen)
Das größte Problem bei der Nutzung von
Dragonir ist die extrem späte Entwicklung zu
Dragoran. Level 55 ist eine massive Hürde, die in vielen Pokémon-Spielen erst kurz vor oder sogar während der Top Vier erreicht wird.
Das bedeutet, dass du den Großteil des Late-Games mit einem Pokémon bestreiten musst, dessen Basiswerte für das Endgame eigentlich zu niedrig sind. Ab Level 40 beginnen gegnerische Trainer, voll entwickelte Pokémon einzusetzen, die
Dragonir stat-technisch überlegen sind.
Gefahr durch Feen und Eis
- Feen-Immunität: Feen-Pokémon wie
Granbull oder
Guardevoir blockieren
Dragonir komplett. Ohne Eisenschweif hast du keine Möglichkeit, nennenswerten Schaden zu verursachen. - Eissplitter: Diese Eis-Attacke hat Priorität und umgeht Dragonirs Initiative-Boosts durch Drachentanz. Ein starker Eissplitter-Nutzer besiegt es oft mit einem Schlag.
- Item-Abhängigkeit: Wenn
Dragonir durch die Attacke Abschlag seinen Evolithen verliert, brechen seine defensiven Werte sofort zusammen.
In diesen Situationen musst du
Dragonir sofort auswechseln, da es weder die Defensivwerte noch die Durchschlagskraft hat, um ungünstige Matchups zu erzwingen.
Zu vermeiden, wenn... & Teampartner
Verzichte auf
Dragonir, wenn du ein Pokémon suchst, das sofortigen Einfluss auf das Spielgeschehen hat. Es erfordert viel Babysitting und blockiert dein Item Evolith, das oft auf defensiven Pokémon wie
Chaneira besser aufgehoben wäre.
Um Dragonirs Schwächen auszugleichen, benötigt es Stahl-Pokémon als Partner.
Scherox oder
Tentantel können problemlos in Eis- und Feen-Attacken eingewechselt werden. Im Gegenzug fängt
Dragonir Feuer-Attacken ab.
Bessere Alternativen für die Story
Knakrack (Garchomp):
Knarksel entwickelt sich bereits auf Level 48 und bietet dank des Boden-Typs eine viel bessere offensive Coverage und Immunität gegen Elektro.
Maxax (Haxorus):
Sharfax erreicht seine finale Form ebenfalls auf Level 48 und schlägt physisch deutlich härter zu als
Dragonir.
Katapuldra (Dragapult): Phantomp entwickelt sich auf Level 50 und ist durch seinen Geist-Typ und extreme Initiative sofort gefährlicher.
Wenn du nicht explizit ein
Dragoran für das Post-Game züchten willst, sind diese Alternativen für einen normalen Spieldurchlauf deutlich effizienter und frustfreier.
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Häufige Fragen zur Spielbarkeit von Dragonir
Ist Dragonir gut im kompetitiven PvP?
Nein. In Formaten wie Smogon SV oder VGC ist es aufgrund niedriger Basiswerte unspielbar. Es existiert rein als Story-Pokémon oder als Vorstufe für Dragoran.
Welches Item ist das beste für Dragonir?
Der Evolith. Er erhöht Verteidigung und Spezial-Verteidigung um 50 Prozent, was zwingend nötig ist, damit Dragonir in der Story Treffer überlebt und Drachentanz einsetzen kann.
Ab welchem Level entwickelt sich Dragonir?
Dragonir entwickelt sich erst auf Level 55 zu Dragoran. Diese extrem späte Entwicklung ist seine größte Schwäche in einem normalen Spieldurchlauf.
Welche Attacken sollte Dragonir lernen?
Ein physisches Set mit Drachentanz ist optimal. Kombiniere dies mit Drachenklaue oder Wutanfall als STAB, sowie Nassschweif und Eisenschweif für wichtige Typen-Abdeckung gegen Gestein und Feen.
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