Octillery (In-Game & Story)
Octillery ist für den normalen Spielverlauf solide, im kompetitiven PvP jedoch völlig unbrauchbar. Es glänzt durch fantastische Angriffs- und Spezialangriffswerte sowie einen absurd vielseitigen Movepool, wird aber durch seine extrem niedrige Initiative und schwache Verteidigung massiv zurückgehalten. Ein langsamer, aber extrem harter Hitter für die Story.
Fazit
Octillery teilt extrem hart aus und trifft fast jeden Typen effektiv, ist aber meistens besiegt, bevor es überhaupt angreifen darf.
Wertung 5.5/10 · Tier C-(In-Game), Untiered (PvP) · Rolle : Langsamer Mixed Wallbreaker
Stärken
- Absurd großer und vielseitiger Movepool (Feuer, Eis, Pflanze, Gift)
- Hervorragende offensive Werte auf der physischen und speziellen Seite
- Fähigkeit Gefühlswippe (Moody) kann im Einzelspieler-Modus Kämpfe im Alleingang gewinnen
Schwächen
- Unterirdische Initiative macht es zu einem leichten Ziel für jeden Gegner
- Mäßige Defensivwerte lassen es kaum starke Treffer einstecken
- Im kompetitiven Spiel ohne Bizarroraum (Trick Room) völlig nutzlos
Octillery Basiswerte
BESTE KONTER
GRÖßENVERGLEICH
SPRITE-GALERIE
Tier & Rolle: Der langsame Kanonier
Octillery nimmt in den meisten Pokémon-Spielen die Rolle eines klassischen, extrem langsamen Wallbreakers ein. Im Story-Modus reicht diese rohe Kraft oft aus, um gegnerische Teams stark zu dezimieren.
Die offensiven Werte sind auf beiden Seiten – physisch wie speziell – hervorragend. Das erlaubt es dir,
Octillery unberechenbar zu spielen und Schwächen der Gegner gezielt auszunutzen.
Trotz dieser Stärken scheitert es im kompetitiven PvP kläglich. Ohne die Unterstützung durch Bizarroraum (Trick Room) wird es von fast jedem Angreifer überholt und besiegt, bevor es seine starken Attacken einsetzen kann.
Der perfekte Mixed Attacker für die Story
Da In-Game-Gegner selten auf maximale Initiative trainiert sind, fällt Octillerys größtes Manko hier etwas weniger ins Gewicht. Du kannst es als universelle Antwort auf viele verschiedene Typen einsetzen.
Meilleurs usages & Matchups: Ein endloser Movepool
Das wahre Highlight von
Octillery ist sein schier endloser Movepool. Obwohl es ein reines Wasser-Pokémon ist, lernt es Attacken, die man eher bei Drachen- oder Feuer-Pokémon erwarten würde.
Diese Vielseitigkeit macht es zu einem fantastischen "Lückenfüller" in deinem Playthrough-Team. Fehlt dir ein Feuer- oder Pflanzen-Angreifer?
Octillery übernimmt diesen Job problemlos.
- Surfer oder Hydropumpe: Der verlässliche STAB-Schaden (Same Type Attack Bonus), der Gestein- und Boden-Pokémon vernichtet.
- Flammenwurf oder Feuersturm: Perfekt gegen Pflanzen- und Käfer-Pokémon, die
Octillery bedrohen. - Eisstrahl: Die beste Antwort auf gefährliche Drachen-Typen der Top Vier.
- Energieball oder Samenbomben: Ideal, um gegnerische Wasser-Pokémon unerwartet extrem hart zu treffen.
Wenn du in der Story auf Arenaleiter triffst, die sich auf einen bestimmten Typen spezialisiert haben, hat
Octillery fast immer die passende sehr effektive Attacke parat.
Fähigkeiten richtig nutzen: Sniper vs. Gefühlswippe
Octillerys Fähigkeiten verändern seinen Spielstil drastisch. Superschütze (Sniper) verstärkt Volltreffer enorm. In Kombination mit Energiefokus und dem Item Scope-Linse kannst du fast garantierte, extrem starke Volltreffer landen.
Saugnapf (Suction Cups) verhindert, dass
Octillery durch Attacken wie Brüller oder Drachenrute aus dem Kampf gezwungen wird. Das ist in der Hauptstory allerdings nur selten nützlich.
Das Chaos von Gefühlswippe
Die versteckte Fähigkeit Gefühlswippe (Moody) ist ein zweischneidiges Schwert. Am Ende jeder Runde steigt ein zufälliger Statuswert stark an, während ein anderer sinkt.
Wenn du
Octillery mit Schutzschild (Protect) und Delegator (Substitute) spielst, kannst du Runden schinden. Mit etwas Glück steigen Fluchtwert und Spezialangriff so weit, dass
Octillery im Alleingang das gesamte gegnerische Team auslöscht. Für kompetitive Formate ist diese Fähigkeit oft gebannt, im Story-Modus aber ein riesiger Spaß.
Faiblesses (honnête): Warum es im PvP scheitert
Die größte und offensichtlichste Schwäche ist die katastrophale Initiative.
Octillery wird fast immer als Letztes angreifen, was bedeutet, dass es vor jedem eigenen Angriff einen Treffer einstecken muss.
Leider sind die defensiven Werte nur durchschnittlich. Starke neutrale Treffer oder sehr effektive Attacken von Elektro- und Pflanzen-Pokémon bedeuten oft das sofortige Aus.
- Fehlende Recovery:
Octillery hat keine verlässliche Heil-Attacke, was seine Langlebigkeit in längeren Kämpfen stark einschränkt. - Item-Abhängigkeit: Um Volltreffer-Sets oder Bizarroraum-Strategien zu spielen, ist es stark auf spezifische Items angewiesen, die im In-Game oft schwer zu finden sind.
- Setup-Anfälligkeit: Da es so langsam ist, nutzen starke Gegner die Zeit oft, um ihre eigenen Werte mit Schwerttanz oder Drachentanz zu erhöhen.
À éviter si… & Bessere Alternativen
Verzichte auf
Octillery, wenn dein Team bereits aus langsamen Pokémon besteht. Ein Team ohne Initiative-Kontrolle wird im späteren Spielverlauf massiv unter Druck geraten und unnötig viele Heilitems verbrauchen.
Für ernsthaftes kompetitives PvP (Ranked Battles) solltest du definitiv andere Wasser-Pokémon wählen.
Octillery bietet hier einfach keinen Mehrwert, der seine fatalen Nachteile ausgleicht.
Bessere Alternativen für dein Team
Wenn du einen starken, physischen Wasser-Angreifer für die Story suchst, ist
Garados (Gyarados) um Welten besser. Es ist wesentlich schneller, hat die fantastische Fähigkeit Bedroher (Intimidate) und kann mit Drachentanz ganze Teams im Alleingang besiegen.
Für spezielle Angriffe sind Pokémon wie
Starmie oder
Quajutsu (Greninja) deutlich überlegen. Sie bieten ebenfalls eine hervorragende Typenabdeckung, schlagen aber dank ihrer hohen Initiative fast immer zuerst zu.
Solltest du zwingend einen langsamen, aber extrem defensiven Wasser-Typen suchen, ist
Gastrodon die bessere Wahl. Es hat nur eine einzige Schwäche und punktet mit einer Immunität gegen Elektro-Attacken.
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Häufige Fragen zu Octillery
Ist Octillery gut im kompetitiven PvP?
Nein. Octillery ist für ernsthaftes PvP viel zu langsam und zu fragil. Es wird von den meisten Meta-Pokémon besiegt, bevor es angreifen kann. Es funktioniert höchstens in sehr spezifischen Bizarroraum-Teams in niedrigen Tiers.
Welche Attacken sollte Octillery im Story-Modus lernen?
Nutze seine fantastische Coverage aus. Ein Set aus Surfer (STAB), Eisstrahl (gegen Drachen/Pflanze), Flammenwurf (gegen Käfer/Stahl) und Energieball (gegen andere Wasser-Pokémon) macht es zu einer extrem vielseitigen Waffe.
Ist die Fähigkeit Gefühlswippe (Moody) gut?
Für den In-Game-Modus ist sie extrem stark, wenn auch chaotisch. Wenn du Runden mit Schutzschild stallst, können die Statuswerte absurd hoch steigen. Im kompetitiven Spiel ist die Fähigkeit aufgrund ihres Glücksfaktors meistens gebannt.
Was ist die beste Alternative zu Octillery?
Wenn du schnelle, spezielle Wasser-Angreifer mit guter Coverage suchst, sind Starmie oder Quajutsu deutlich überlegen. Für rohe physische Kraft und Setup-Potenzial ist Garados die weitaus bessere Wahl für dein Team.
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