Onix (In-Game / Story)
Nein,
Onix ist abseits der ersten Spielstunden schwach. Trotz massiver physischer Verteidigung besitzt es einen katastrophalen Angriffswert (niedriger als
Myrapla) und fatale Vierfachschwächen gegen Wasser und Pflanze. Es taugt in der Story maximal als früher physischer Wall, bevor es von echten Schadensausteilern deklassiert wird.
Fazit
Onix glänzt nur durch seine physische Verteidigung, scheitert aber an mangelndem Schaden und extremen Typschwächen.
Wertung 3/10 · Tier D-(In-Game Story) · Rolle : Früher physischer Wall / Tarnsteine-Setzer
Stärken
- Massive physische Verteidigung fängt frühe Attacken problemlos ab
- Überraschend hohe Initiative (Basis 70) für ein Gesteins-Pokémon
- Zugang zur Fähigkeit Robustheit (Sturdy) garantiert das Überleben eines Treffers
Schwächen
- Unterirdischer Angriffswert verhindert verlässlichen Eigenschaden
- Fatale Vierfachschwächen gegen Wasser und Pflanze
- Spezielle Verteidigung und KP sind extrem niedrig
Basiswerte im Überblick
BESTE KONTER
GRÖßENVERGLEICH
SPRITE-GALERIE
Tier & Rolle: Der frühe physische Wall
In den meisten Pokémon-Spielen fällt
Onix schnell in ein niedriges Tier für den normalen Spielverlauf. Seine Rolle ist stark limitiert und lässt sich am besten als rein physischer Wall für die ersten Spielstunden beschreiben.
Während die physische Verteidigung astronomisch hoch ist, verhindert der absurd niedrige Angriffswert jegliches Potenzial als Sweeper. Du nutzt
Onix primär, um physische Treffer abzufangen und das Team per Item zu heilen, nicht um Kämpfe selbst zu beenden.
Ein typischer Einsatzort ist die Position des Leads im Team. Mit der Fähigkeit Robustheit (Sturdy) überlebt es garantiert einen tödlichen Treffer mit exakt einem KP. Das macht es zu einem sicheren Tarnsteine-Ausleger, bevor es besiegt wird.
Abseits dieser Nische verliert es rapide an Wert. Sobald Gegner im Mid-Game anfangen, stärkere spezielle Attacken einzusetzen, zerbricht die Illusion des unbesiegbaren Steinmonsters sofort.
Beste Einsatzgebiete & Matchups
Onix glänzt ausschließlich im frühen bis mittleren Spielverlauf einer Pokémon-Edition. Wenn du gegen frühe Arenaleiter antrittst, die auf Normal-, Flug- oder Elektro-Pokémon setzen, ist
Onix eine absolute Festung.
Gegen physische Angreifer ohne Zugriff auf Spezialattacken nimmt
Onix kaum Schaden. Ein Tackle oder Ruckzuckhieb eines gegnerischen
Rattfratz oder
Taubsi kratzt nicht einmal an seiner KP-Leiste.
Besonders vorteilhafte Matchups in der Story umfassen:
- Elektro-Pokémon: Dank der Boden-Typisierung ist
Onix komplett immun gegen Elektro-Attacken. Voltoball oder
Magnetilo haben oft keine Werkzeuge, um
Onix zu verletzen. - Flug-Pokémon: Physische Flug-Attacken prallen an der massiven Verteidigung ab.
Onix kann im Gegenzug mit Gesteins-Attacken moderaten Schaden anrichten. - Gift-Pokémon: Auch hier profitiert
Onix von Resistenzen und kann mit Boden-Attacken sehr effektiven Schaden austeilen.
Ein interessanter mechanischer Vorteil ist seine Initiative. Mit einer Basis-Initiative von 70 ist
Onix deutlich schneller als die meisten anderen Gesteins-Pokémon wie
Kleinstein oder
Rihorn. Das erlaubt es ihm oft, den ersten Treffer zu landen oder Tarnsteine vor dem gegnerischen Angriff zu platzieren.
Die harte Realität der Schwachstellen
Der größte und fatalste Fehler von
Onix ist sein Angriffswert. Mit einem Basiswert von 45 liegt dieser unter dem vieler Basis-Pflanzen- oder Käfer-Pokémon. Kämpfe dauern quälend lange, und selbst wenn
Onix eine Schwäche des Gegners trifft, reicht der Schaden oft nicht aus.
Dazu kommt eine katastrophale Schwäche gegenüber speziellen Angriffen. Die Spezial-Verteidigung und die Basis-KP sind so niedrig, dass selbst neutrale Spezialattacken massiven Schaden anrichten. Ein Konfusion oder Psystrahl reicht oft aus, um
Onix schwer zu verletzen.
Die Typenkombination Gestein/Boden bringt zudem zwei verheerende Vierfachschwächen mit sich:
- Wasser: Jede noch so schwache Wasser-Attacke, wie Aquaknarre oder Blubber, reicht fast immer aus, um
Onix sofort aus dem Spiel zu nehmen. - Pflanze: Rasierblatt oder Rankenhieb ignorieren die physische Verteidigung nicht, richten aber durch den vierfachen Multiplikator dennoch tödlichen Schaden an.
Diese Anfälligkeit macht
Onix zu einem extrem unzuverlässigen Partner im späteren Spielverlauf. Sobald gegnerische Trainer Wasser- oder Pflanzen-Coverage-Attacken beherrschen, wird
Onix zur Belastung für das Team.
In-Game Movesets und Strategien
Um
Onix in der Story brauchbar zu machen, musst du seine defensiven Stärken maximieren und den fehlenden Schaden kompensieren. Direkte Angriffe sind oft weniger effektiv als Statusveränderungen oder passive Schadensquellen.
Ein typisches Story-Moveset fokussiert sich auf Utility und Verlässlichkeit. Die Fähigkeit Robustheit ist Pflicht, da sie vor überraschenden One-Hit-KOs durch Wasser-Attacken schützt.
Folgende Attacken sind für ein Onix-Set essenziell:
- Tarnsteine (Stealth Rock): Der wichtigste Move. Einmal ausgelegt, nehmen gegnerische Pokémon bei jedem Wechsel Schaden. Perfekt für Bosskämpfe.
- Toxin: Da
Onix durch direkte Angriffe kaum Schaden verursacht, ist Toxin die beste Methode, um gegnerische Walls langsam zu besiegen. - Erdbeben (Earthquake): Der stärkste STAB-Angriff (Same Type Attack Bonus), den
Onix erlernen kann. Er ist zwingend nötig, um den niedrigen Angriffswert halbwegs auszugleichen. - Felsgrab (Rock Tomb): Gesteins-STAB, der zusätzlich die Initiative des Gegners senkt und dem eigenen Team hilft.
Als getragenes Item empfiehlt sich der Evolith (Eviolite). Da sich
Onix noch entwickeln kann, erhöht der Evolith seine Verteidigung und Spezial-Verteidigung um 50%. Das macht es physisch nahezu unüberwindbar und hilft leicht gegen spezielle Attacken.
Vermeiden, wenn... & Bessere Alternativen
Du solltest
Onix definitiv nicht in dein Team aufnehmen, wenn du einen harten Hitter suchst. Es verlangsamt das Spieltempo enorm und erfordert ständige Wechsel, sobald ein spezieller Angreifer das Feld betritt.
Auch für kompetitive Kämpfe (PvP) ist
Onix völlig ungeeignet. Es existiert in den aktuellen Smogon-Tiers für vollentwickelte Pokémon schlichtweg nicht, da es von buchstäblich jeder Alternative in den Schatten gestellt wird. Für kompetitives PvP solltest du woanders suchen.
Wenn du einen Gesteins- oder Boden-Typen für dein Abenteuer brauchst, gibt es deutlich bessere Optionen:
Stahlos (Steelix): Die direkte Entwicklung von
Onix. Tauscht etwas Initiative gegen einen brauchbaren Angriffswert und den überragenden Stahl-Typen ein. Eine massive Verbesserung.
Kleinstein /
Geowaz (Geodude / Golem): Besitzt die exakt gleiche Typenkombination wie
Onix, bietet aber von Anfang an einen viel höheren Angriffswert.
Geowaz teilt hart aus und steckt physisch ähnlich gut ein.
Rizeros (Rhydon): Ein weiteres Gestein/Boden-Pokémon mit monströsem Angriff. Mit dem Evolith ist es zudem extrem defensivstark und übertrifft
Onix im Schadenspotenzial um Längen.
Letztendlich ist
Onix ein fantastisches Design mit furchtbaren Werten. Nutze es für die ersten paar Spielstunden und ersetze es, sobald stärkere Boden- oder Gesteins-Pokémon verfügbar werden.
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Häufige Fragen zu Onix
Ist Onix gut in der Story?
Im frühen Spielverlauf ja, da es physische Angriffe extrem gut abwehrt. Später im Spiel wird sein extrem niedriger Angriffswert jedoch zum Problem, und es sollte durch stärkere Pokémon ersetzt oder zu Stahlos entwickelt werden.
Warum macht Onix so wenig Schaden?
Onix hat einen Basis-Angriffswert von nur 45. Das ist niedriger als bei vielen Basis-Pokémon wie Myrapla oder Taubsi. Selbst sehr effektive Attacken richten daher oft nicht genug Schaden an, um Gegner zuverlässig zu besiegen.
Sollte ich Onix zu Stahlos entwickeln?
Unbedingt. Stahlos verliert zwar etwas Initiative, gewinnt aber massiv an Angriffskraft und erhält den defensiv überragenden Stahl-Typen. Es ist in jeder Hinsicht die bessere Wahl für das spätere Spiel und richtet echten Schaden an.
Welches Item ist das beste für Onix?
Der Evolith (Eviolite) ist die beste Wahl, solange Onix nicht entwickelt ist. Er erhöht die Verteidigung und Spezial-Verteidigung um 50%, was seine physische Wand-Rolle extrem verstärkt. Alternativ bieten sich Überreste zur passiven Heilung an.
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