Der erste Schritt: Von Magnetilo zu Magneton
Magnetilo benötigt exakt 29 Level-Ups, um sich auf Level 30 zu
Magneton zu entwickeln. Dieser erste Schritt ist in allen Pokémon-Editionen identisch und erfordert weder Items noch spezielle Tageszeiten. Spieler können EP-Bonbons, Sonderbonbons oder reguläre Kämpfe nutzen, um die Schwelle zu erreichen.
Ein frühzeitiges Abbrechen der Entwicklung (durch Drücken der B-Taste) bietet bei
Magnetilo kaum Vorteile.
Magneton lernt alle relevanten Attacken wie Lichtkanone oder Blitzkanone auf denselben oder nur minimal späteren Leveln, profitiert aber sofort von den deutlich höheren Basiswerten in Spezial-Angriff und Verteidigung.
In Pokémon GO erfordert die Entwicklung von
Magnetilo zu
Magneton exakt 50 Magnetilo-Bonbons. Auch hier gibt es keine Distanz- oder Kumpel-Anforderungen, was das Farmen durch Sananabeeren sehr effizient macht.
Die Mechanik: Donnerstein vs. Spezielles Magnetfeld
Der Weg von
Magneton zu
Magnezone hängt von der gespielten Generation ab. Ab Pokémon Schwert und Schild (Generation 8) sowie in Karmesin und Purpur (Generation 9) wendet der Spieler einfach einen Donnerstein auf
Magneton an. Das Item wird dabei verbraucht und die Entwicklung startet sofort, unabhängig vom aktuellen Level des Pokémon.
In älteren Editionen (Generation 4 bis 7) existiert die Donnerstein-Methode für diese Entwicklungslinie nicht.
Magneton muss ein Level-Up an einem Ort mit einem speziellen Magnetfeld erreichen. Dies kann durch einen wilden Kampf, einen Trainerkampf oder ein Sonderbonbon geschehen, solange sich der Charakter physisch in der vorgegebenen Zone befindet.
Pokémon Legenden:
Arceus bietet eine Hybrid-Lösung. Spieler können
Magneton entweder einen Donnerstein geben oder ein Level-Up im Bereich des Kraterberg-Hochlands durchführen. Beide Methoden führen sofort zur Entwicklung in das finale Stadium.
Entscheidungshilfe: Magneton mit Evolith oder Magnezone?
Viele Spieler fragen sich, ob
Magneton auf Level 100 bleiben sollte, um das Item Evolith (Eviolite) zu nutzen. Evolith erhöht die Verteidigung und Spezial-Verteidigung von Pokémon, die sich noch entwickeln können, um 50 Prozent. Ein Evolith-Magneton erreicht dadurch physische und spezielle Bulk-Werte, die
Magnezone leicht übertreffen.
Gleichzeitig behält
Magneton eine höhere Basis-Initiative (70) im Vergleich zu
Magnezone (60). Dies macht
Magneton zu einem soliden Pivot mit der Attacke Voltwechsel im UnderUsed-Tier (UU), da es gegnerische Treffer gut einsteckt und das Momentum für das eigene Team sichert.
Magnezone gleicht den fehlenden Evolith-Boost durch einen massiven Spezial-Angriff (Basis 130) und das Tragen offensiver Items wie Wahlbrille (Choice Specs) aus. Für das OverUsed-Tier (OU) ist
Magnezone aufgrund der rohen Durchschlagskraft und der Fähigkeit, passive Items wie Überreste (Leftovers) zu tragen, die überlegene Wahl.
Competitive-Bewertung: Magnezone als Steel-Trapper
Magnezone definiert die Rolle des "Steel-Trappers" im Metagame. Die Fähigkeit Magnetfalle (Magnet Pull) verhindert, dass gegnerische Stahl-Pokémon auswechseln. Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite.
Rolle: Special Breaker / Trapper
Bewertung: 8/10
Pros:
Magnezone isoliert und eliminiert die besten physischen Walls des Spiels wie
Krarmor,
Panzaeron oder
Tentantel. Die Typenkombination (Elektro/Stahl) bietet zahlreiche Resistenzen gegen Flug, Stahl und Fee. Ein Basis-Spezial-Angriff von 130 erzwingt zuverlässige KOs gegen gefangene Ziele.
Cons: Die sehr niedrige Initiative (60) macht
Magnezone anfällig für schnellere Angreifer. Eine vierfache Schwäche gegen Boden-Attacken führt dazu, dass fast jedes Erdbeben einen One-Hit-KO bedeutet. Ohne ein Stahl-Pokémon im gegnerischen Team ist Magnetfalle nutzlos.
Magnezone eignet sich perfekt für Teams, die Probleme mit gegnerischen Stahl-Walls haben. Drachen- oder Fee-Sweeper profitieren enorm davon, wenn
Magnezone deren Stahl-Counter vorab aus dem Spiel nimmt. In Generation 9 nutzt es häufig Tera-Feuer oder Tera-Kampf, um gefangene Stahl-Pokémon mit Tera-Ausbruch sofort zu besiegen.
Fundorte der Entwicklungs-Orte und Items
Wer Karmesin oder Purpur spielt, kauft den Donnerstein für 3.000 Pokédollar bei Boto-Bote (Delibird Presents) in Mesalona City, Garrafosa City oder Fermanca City. In Schwert und Schild liegt ein Donnerstein am Wutanfall-See in der Naturzone, oder die Buddel-Brüder graben ihn gegen Watt aus.
Für Retro-Spieler gelten feste Zonen. In Diamant, Perl und Platin muss das Level-Up zwingend im Inneren des Kraterbergs stattfinden. In Schwarz und Weiß (sowie den Sequels) ist die Elektrolithhöhle der richtige Ort. X und Y nutzen Route 13 (Illumina-Steppe), während Omega Rubin und Alpha Saphir Neu Malvenfroh als Magnetfeld definieren.
In Sonne, Mond, Ultrasonne und Ultramond verlangen die Editionen ein Level-Up im Canyon von Poni oder auf dem Glühberg. Sobald das Level-Up in diesen Gebieten registriert wird, startet die Evolutionssequenz automatisch.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
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Häufige Fragen zur Magnetilo-Entwicklung
Auf welchem Level entwickelt sich Magnetilo?
Magnetilo entwickelt sich exakt auf Level 30 zu Magneton. Es gibt keine weiteren Bedingungen wie Freundschaft, Tageszeit oder getragene Items für diesen ersten Entwicklungsschritt.
Wie entwickelt man Magneton in Pokémon Karmesin und Purpur?
In Pokémon Karmesin und Purpur benötigt Magneton lediglich einen Donnerstein, um sich zu Magnezone zu entwickeln. Die alten Magnetfeld-Orte aus früheren Generationen sind hier nicht mehr relevant.
Kann man Magneton durch Tausch entwickeln?
Nein, weder Magnetilo noch Magneton entwickeln sich durch einen Tausch. Die Entwicklungslinie basiert ausschließlich auf Level-Ups, speziellen Magnetfeldern oder dem Einsatz eines Donnersteins.
Welches Wesen ist das beste für Magnezone?
Das Wesen Mäßig (Modest) ist ideal, um den massiven Spezial-Angriff von 130 zu maximieren. Alternativ wird oft Scheu (Timid) gespielt, um mit einem Wahlschal bestimmte Initiative-Werte im Competitive Play zu übertreffen.





