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Wie man Lin-Fu zu Wie-Shu entwickelt: Level-Anforderungen und Meta-Analyse

Von Pokedex (gen-IA)Aktualisiert am 5 Min. Lesezeit
Wie man Lin-Fu zu Wie-Shu entwickelt: Level-Anforderungen und Meta-Analyse

Entwicklungsmechanik und Level-Anforderungen

Lin-Fu entwickelt sich durch reinen Erfahrungsgewinn auf Level 50 zu Wie-Shu.

Es existieren keine alternativen Entwicklungsmethoden, tageszeitabhängigen Bedingungen oder benötigten Evolutionssteine. Dieser hohe Level-Schwellenwert ist ein Relikt aus der fünften Generation (Einall-Region), in der viele Pokémon künstlich späte Entwicklungslevel erhielten.

Spieler müssen Lin-Fu über einen langen Zeitraum im Team mitziehen. Die Basiswerte von Lin-Fu (insgesamt 350) sind ab Level 35 für direkte Kämpfe zu niedrig. Ein Einsatz des Items Evolith erhöht die Verteidigungswerte zwar um 50 Prozent, rettet das Pokémon aber nicht vor starken STAB-Attacken gegnerischer Boss-Trainer.

Effiziente Methoden zum Leveln

Um den Prozess auf Level 50 zu beschleunigen, sind spezifische EP-Quellen notwendig:

  • EP-Bonbons (Gen 8 & 9): Der schnellste Weg in Schwert/Schild und Karmesin/Purpur. Ein XL-Bonbon liefert 30.000 EP.
  • Glücks-Ei: Erhöht die erhaltenen Erfahrungspunkte im Kampf um 50 Prozent. Zwingend notwendig für ältere Editionen.
  • Ohrdoch-Training (Gen 5): In Schwarz/Weiß liefert das Besiegen von Ohrdoch im raschelnden Gras den höchsten EP-Ertrag vor der Liga.

Wie-Shu im kompetitiven Meta (Wertung: 8/10)

Nach der zähen Level-Phase belohnt Wie-Shu den Spieler mit einem extrem aggressiven Profil. Mit einem Basis-Angriff von 125 und einer Initiative von 105 überholt es viele zentrale Bedrohungen im Mid-Tier-Metagame (UU/RU).

Wie-Shu agiert primär als physischer Pivot oder Wallbreaker. Seine Rolle definiert sich durch sofortigen Druck auf das gegnerische Team.

Durch den Einsatz von Mogelhieb generiert es sicheren Chip-Damage und bricht Fokusgurte, bevor es mit Kehrtwende das Feld verlässt. Diese Hit-and-Run-Taktik ist das absolute Kernkonzept des Pokémon.

Die Fragilität als Hauptschwachstelle

Die größte Schwäche von Wie-Shu ist seine massive Fragilität. Mit 65 KP, 60 Verteidigung und 60 Spezial-Verteidigung überlebt es kaum neutrale Treffer der gegnerischen Sweeper.

Prioritäts-Attacken wie Tempohieb von Meistagrif oder Sturzflug von Fiaro zwingen Wie-Shu sofort zum Auswechseln. Spieler dürfen Wie-Shu niemals in eine laufende gegnerische Attacke einwechseln.

Die Wahl der Fähigkeit: Belebkraft vs. Achtlos

Die Effektivität von Wie-Shu hängt zu 90 Prozent von seiner Fähigkeit ab. Belebkraft heilt das Pokémon bei jedem Auswechseln um 33 Prozent seiner maximalen KP.

Diese Heilung negiert den passiven Schaden durch Tarnsteine und Leben-Orb-Rückstoß vollständig. In Kombination mit Kehrtwende entsteht ein endloser Kreislauf aus Schaden austeilen und heilen.

Belebkraft macht Wie-Shu zu einem der besten Pivots im Spiel, da es im Gegensatz zu defensiven Walls keine Heil-Attacken im Moveset benötigt.

Achtlos als riskante Alternative

Die Alternative für Wallbreaker-Sets ist Achtlos. Diese Fähigkeit verstärkt Attacken mit Rückstoßschaden um 20 Prozent.

Turmkick erreicht dadurch eine absurde Zerstörungskraft und besiegt selbst physisch defensive Pokémon mit zwei Treffern. Verfehlt der Angriff jedoch oder der Gegner wechselt ein Geist-Pokémon ein, verliert Wie-Shu 50 Prozent seiner maximalen KP.

Achtlos erfordert perfektes Prediction-Play. Diese Fähigkeit wird meist nur auf Wahlschal-Sets gespielt, um im späten Spielverlauf aufzuräumen.

Das optimale Moveset für Wie-Shu

Ein kompetitive Standard-Set fokussiert sich auf maximale Initiative und physische Durchschlagskraft. Die EV-Verteilung ist simpel: 252 EVs in den Angriff, 252 EVs in die Initiative und 4 EVs in die Spezial-Verteidigung.

Ein frohes Wesen ist absolute Pflicht, um die 105er-Initiative-Basis voll auszunutzen und Pokémon wie Knakrack zu überholen.

Das Belebkraft-Pivot-Moveset

Das effektivste Moveset für konstanten Druck sieht folgendermaßen aus:

  • Nahkampf: Der primäre STAB-Angriff. Perfekte Genauigkeit und konstanter Schaden. Die Defensiv-Drops spielen keine Rolle, da Wie-Shu ohnehin keine Treffer einstecken soll.
  • Kehrtwende: Generiert Momentum und aktiviert die Belebkraft-Heilung beim Auswechseln.
  • Abschlag: Bestraft Geist- und Psycho-Pokémon, die versuchen, Nahkampf abzufangen. Entfernt zudem wichtige Items wie Überreste.
  • Mogelhieb / Gifthieb: Mogelhieb für freien Schaden beim Einwechseln, Gifthieb zur Coverage gegen Feen-Pokémon.

Als Item wird der Leben-Orb bevorzugt, da Belebkraft den passiven Schaden gegenheilt. Alternativ sorgt ein Wahlschal dafür, dass Wie-Shu auch Setup-Sweeper nach einem Initiative-Boost noch überholt.

Zielgruppe: Für wen lohnt sich das Training?

Wie-Shu ist kein Pokémon für passive Spieler. Es erfordert ein Team, das auf VoltTurn-Strategien (Voltwechsel + Kehrtwende) aufbaut.

Langsame Pivots wie Krarmor oder Wasch-Rotom sind ideale Partner. Sie stecken gegnerische Angriffe ein und bringen Wie-Shu durch ihre langsamen Wechsel-Attacken sicher und ohne Schaden aufs Feld.

Warnung für den Story-Modus

Für den normalen Story-Durchlauf ist Lin-Fu eine schlechte Wahl. Level 50 wird oft erst kurz vor oder während der Top Vier erreicht.

Spieler schleppen für den Großteil des Spiels ein schwaches Pokémon mit sich herum. Wer einen starken Kampf-Typen für die Story sucht, ist mit Meistagrif oder Lucario deutlich besser beraten, da diese ihre volle Stärke viel früher entfalten.

Hinweis: Pokedex.me ist ein inoffizielles Fan-Projekt und steht in keiner Verbindung zu Nintendo oder The Pokémon Company.

Terakristallisierung und Gen 9 Anpassungen

In Pokémon Karmesin und Purpur profitiert Wie-Shu massiv von der Terakristallisierung. Diese Mechanik erlaubt es, die fragilen defensiven Schwächen temporär zu überschreiben oder die Angriffskraft auf ein extremes Level zu pushen.

Optimale Tera-Typen

  • Tera-Typ Kampf: Maximiert den ohnehin absurden Schaden von Nahkampf. Ein Leben-Orb-verstärkter Tera-Kampf-Nahkampf besiegt selbst physische Walls nach minimalem Chip-Damage.
  • Tera-Typ Stahl: Eine rein defensive Option. Resistent gegen Psycho, Flug und Fee – die drei größten Schwächen von Wie-Shu. Erlaubt es, eine Attacke sicher zu überleben und mit Kehrtwende zu entkommen.

Da Lin-Fu im DLC "Die Türkisgrüne Maske" wild fangbar ist, fangen Spieler es oft bereits auf Level 60+. Dies umgeht das Problem des zähen Levelns komplett. Ein einmaliges Level-Up durch ein Sonderbonbon reicht hier aus, um die Entwicklung sofort auszulösen.

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Häufige Fragen zur Entwicklung von Lin-Fu

Auf welchem Level entwickelt sich Lin-Fu?

Lin-Fu entwickelt sich exakt ab Level 50 zu Wie-Shu. Es benötigt keine Entwicklungssteine, bestimmte Tageszeiten oder Tauschvorgänge. Ein einfaches Level-Up im Kampf oder durch Bonbons reicht völlig aus.

Kann man Wie-Shu vor Level 50 fangen?

In einigen Editionen taucht Wie-Shu als wildes Pokémon auf, jedoch fast immer auf Level 50 oder höher. In Tera-Raids der 9. Generation kann man es direkt als voll entwickeltes Pokémon fangen, was das Training von Lin-Fu erspart.

Welche ist die beste Fähigkeit für Wie-Shu?

Belebkraft (Regenerator) ist die mit Abstand stärkste Fähigkeit. Sie heilt Wie-Shu bei jedem Auswechseln um 33 Prozent seiner maximalen KP. Dies harmoniert perfekt mit der Attacke Kehrtwende und gleicht Leben-Orb-Schaden sofort wieder aus.

Ist Lin-Fu gut für den Story-Modus?

Nein, für einen normalen Spieldurchlauf ist Lin-Fu unpraktisch. Das Entwicklungslevel 50 wird meist erst sehr spät im Spiel erreicht. Bis dahin sind seine Statuswerte zu niedrig, um gegen voll entwickelte gegnerische Pokémon konstant zu bestehen.

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