Der Weg von Myrapla zu Duflor: Level 21
Die Evolutionsreihe von Myrapla beginnt mit einem simplen Level-Aufstieg. Es entwickelt sich exakt ab Level 21 zu
Duflor.
Dieser Prozess erfordert keine speziellen Items, Tageszeiten oder Freundschaftswerte. Durch den in modernen Editionen permanent aktivierten EP-Teiler erreicht
Myrapla dieses Level meist passiv im Team, während der Spieler andere Routen erkundet.
Mit der Entwicklung zu
Duflor steigen die Basiswerte spürbar an. Der Spezial-Angriff wächst von 75 auf 85, was
Duflor im frühen Spielverlauf zu einem soliden Angreifer für Pflanzen- und Gift-Attacken macht.
Blattstein-Einsatz für Giflor
Um
Duflor zu
Giflor zu entwickeln, muss ein Blattstein direkt aus dem Beutel auf das Pokémon angewendet werden. Diese Entwicklung kann sofort ab dem Erhalt von
Duflor durchgeführt werden.
In Pokémon Karmesin und Purpur können Blattsteine dauerhaft in den Boto-Bote-Filialen (Delibird Presents) für 3.000 Pokédollar gekauft werden, sobald der Spieler drei Arenaorden besitzt. In älteren Editionen wie Schwert und Schild finden sich Blattsteine regelmäßig im Naturgebiet in der Nähe der Wachturmruine.
Die Entwicklung zu
Giflor behält die Typenkombination Pflanze/Gift bei. Der Basiswert für den Spezial-Angriff springt dabei massiv auf 111, was
Giflor zu einem harten Hitter im Mid-Game macht.
Sonnenstein-Einsatz für Blubella
Die alternative Entwicklungslinie erfordert einen Sonnenstein. Wird dieser auf
Duflor angewendet, entwickelt es sich zu
Blubella.
Sonnensteine sind seltener als Blattsteine und können in Karmesin und Purpur nicht in Geschäften gekauft werden. Spieler finden sie als versteckte Items in der Brutzelwüste oder erhalten sie als Belohnung für den Abschluss der Kunstprüfung in Bolardin.
Mechanisch durchläuft das Pokémon hier eine drastische Änderung.
Blubella verliert den sekundären Gift-Typ von
Duflor und wird zu einem reinen Pflanzen-Pokémon. Dies ändert die Resistenzen und Schwächen für den Rest des Spiels fundamental.
Kompetitives Urteil: Giflor als physische Wall (6.5/10)
Giflor behält die Typenkombination Pflanze/Gift. Diese Kombination gewährt Resistenzen gegen Kampf, Wasser, Elektro, Fee und eine doppelte Resistenz gegen Pflanze.
Die Immunität gegen die Statusveränderung Vergiftung und das automatische Entfernen von Giftspitzen beim Einwechseln geben
Giflor eine klare defensive Nische. Mit der Attacke Kraftabsorber (Strength Sap) heilt sich
Giflor basierend auf dem Angriffswert des Gegners und senkt diesen gleichzeitig um eine Stufe.
Im aktuellen Metagame spielt
Giflor meist die Rolle einer physischen Wall. Die Fähigkeit Sporenwirt (Effect Spore) bestraft Gegner, die Kontaktattacken einsetzen, mit Schlaf, Paralyse oder Gift zu 30 Prozent.
- Rolle: Physische Wall / Status-Verteiler
- Vorteile: Kraftabsorber negiert physische Bedrohungen komplett. Entfernt Giftspitzen passiv.
- Nachteile: Sehr niedrige Initiative (Basis 50). Anfällig für häufige Eis- und Feuer-Attacken.
Kompetitives Urteil: Blubella als Setup-Sweeper (4.5/10)
Durch den Sonnenstein verliert
Blubella den Gift-Typ. Defensiv ist dies ein massiver Rückschritt, da Resistenzen gegen Kampf, Fee sowie Käfer wegfallen und es vollen Schaden durch Gift-Attacken nimmt.
Der einzige strategische Vorteil von
Blubella gegenüber
Giflor ist der Zugriff auf die Attacke Falterreigen (Quiver Dance). Diese Attacke erhöht Spezial-Angriff, Spezial-Verteidigung und Initiative um jeweils eine Stufe.
Blubella fungiert in niedrigen Tiers als Setup-Sweeper. Trotz Falterreigen reicht die Basis-Initiative von 50 oft nicht aus, um nach einem Boost extrem schnelle Gegner wie
Katapuldra zu überholen.
- Rolle: Setup-Sweeper
- Vorteile: Falterreigen ist eine der besten Setup-Attacken im Spiel. Zugriff auf Kraftabsorber für Heilung.
- Nachteile: Reiner Pflanzen-Typ bietet kaum defensive Synergien. Wird von fast jedem Stahl- oder Feuer-Typ komplett blockiert.
Attacken-Management vor der Stein-Entwicklung
In Generationen vor Schwert und Schild lernten Pokémon, die sich durch Steine entwickelten, per Level-Aufstieg kaum neue Attacken. Spieler mussten
Duflor auf einem hohen Level halten, um Attacken wie Schlafpuder zu erlernen, bevor sie den Stein einsetzten.
Seit Generation 8 wurde diese Mechanik grundlegend geändert.
Giflor und
Blubella haben nun Zugriff auf den gesamten Level-up-Movepool ihrer Vorentwicklungen über die Attacken-Erinnerer-Funktion direkt im Statusmenü.
Es gibt keinen mechanischen Grund mehr, die Entwicklung von
Duflor hinauszuzögern. Sobald
Duflor Level 21 erreicht hat und der gewünschte Evolutionsstein im Beutel liegt, sollte die Entwicklung sofort durchgeführt werden. Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite und rät Spielern moderner Editionen stets zur sofortigen Entwicklung für bessere Statuswerte.
Chlorophyll-Synergien in Sonnen-Teams
Sowohl
Giflor als auch
Blubella besitzen Chlorophyll als versteckte Fähigkeit. Diese Fähigkeit verdoppelt die Initiative des Pokémon, solange intensives Sonnenlicht auf dem Spielfeld aktiv ist.
Giflor profitiert massiv von dieser Fähigkeit in Kombination mit der Attacke Wachstum (Growth). Im Sonnenlicht erhöht Wachstum den Spezial-Angriff und Angriff um zwei Stufen statt nur um eine. Mit einer verdoppelten Initiative überholt
Giflor im Sonnenlicht die meisten ungeboosteten Pokémon im Metagame und trifft hart mit Solarstrahl (Solar Beam), der in der Sonne keine Aufladerunde benötigt.
Blubella kann Chlorophyll ebenfalls nutzen, konkurriert hier aber direkt mit besseren reinen Pflanzen-Sweepern wie
Dressella (Lilligant).
Dressella besitzt eine deutlich höhere Basis-Initiative (90) und einen höheren Spezial-Angriff (110), was
Blubella in Sonnen-Teams nahezu obsolet macht. Wer ein Sonnen-Team baut, sollte daher zwingend
Giflor den Vorzug geben.
Zucht und Ei-Attacken für Myrapla
Um das perfekte
Giflor oder
Blubella zu züchten, müssen Ei-Attacken (Egg Moves) bereits auf der Myrapla-Stufe vererbt werden.
Myrapla gehört zur Ei-Gruppe Pflanze.
Eine essenzielle Ei-Attacke für physische Wall-Sets ist Egelsamen (Leech Seed).
Myrapla kann diese Attacke erben, wenn es mit Pokémon wie
Bisaflor oder
Kapilz gepaart wird. Egelsamen sorgt für kontinuierliche prozentuale Heilung, was besonders
Giflor in Kombination mit Kraftabsorber extrem widerstandsfähig macht.
In Generation 9 (Karmesin/Purpur) können Ei-Attacken auch über das Kopierkraut (Mirror Herb) im Picknick übertragen werden. Dies erspart den kompletten Zuchtprozess.
Myrapla muss lediglich einen leeren Attacken-Slot haben und das Kopierkraut tragen, während ein anderes Pokémon im Team die gewünschte Attacke beherrscht.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
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Häufige Fragen zur Myrapla-Entwicklung
Kann sich Myrapla direkt zu Giflor entwickeln?
Nein. Myrapla muss zwingend zuerst Level 21 erreichen, um sich zu Duflor zu entwickeln. Erst danach kann ein Blattstein auf Duflor angewendet werden, um die finale Form Giflor zu erhalten.
Wo finde ich einen Sonnenstein für Blubella?
In Karmesin und Purpur liegen Sonnensteine oft als funkelnde Items in der Brutzelwüste. Alternativ können wilde Sonnfel in älteren Editionen das Item zu 5 Prozent tragen. Die Mitnahme-Fähigkeit generiert ebenfalls Sonnensteine.
Wann sollte ich Duflor entwickeln?
In modernen Editionen ab Generation 8 sofort. Entwicklungssteine blockieren den Attacken-Erinnerer nicht mehr. Giflor und Blubella können alle Attacken von Myrapla und Duflor jederzeit über das Menü kostenlos wieder erlernen.
Verlernt Blubella Gift-Attacken nach der Entwicklung?
Bereits erlernte Gift-Attacken wie Säure oder Matschbombe behält Blubella nach der Entwicklung durch den Sonnenstein. Es verliert jedoch den STAB-Bonus (Same Type Attack Bonus) auf diese Angriffe, da es den Gift-Typ ablegt.





