Die Identifikation der zwei Formen
Um Fatalitee zu entwickeln, muss der Spieler zunächst die genaue Form des Pokémon bestimmen. Es existiert in zwei Varianten: der Fälschungsform und der Originalform. Rein optisch unterscheiden sich diese beiden Versionen im normalen Spielverlauf von oben betrachtet nicht.
Der einzige Beweis für die Originalform ist ein winziger blauer Echtheitsstempel auf der Unterseite der Teetasse. Die Fälschungsform, welche 99 Prozent aller wilden Begegnungen ausmacht, besitzt diesen Stempel nicht. Spieler können den Stempel überprüfen, indem sie das Pokémon im Pokédex betrachten und die Kamera unter die Tasse rotieren.
Alternativ wird der Stempel während der Dynamaximierung in Pokémon Schwert und Schild oder im Picknick-Modus in Karmesin und Purpur kurz sichtbar. Die Drop-Raten für die Originalform liegen bei exakt 1 Prozent im Wirrwald der Galar-Region. In Pokémon Karmesin und Purpur taucht es unter anderem in der Südlichen Zone 6 auf, wo Massenaufläufe die Suche nach der seltenen Originalform erheblich erleichtern.
Das richtige Entwicklungs-Item wählen
Die Entwicklung zu
Mortipot erfolgt nicht durch Levelaufstieg. Sie erfordert ausschließlich den Einsatz eines spezifischen Items, das direkt an die Form des gefangenen Pokémon gebunden ist.
- Rissige Kanne: Entwickelt ausschließlich die Fälschungsform.
- Löchrige Kanne: Entwickelt ausschließlich die Originalform mit dem Echtheitsstempel.
Wenn man das falsche Item im Beutel auswählt, zeigt das Spiel die Meldung 'Inkompatibel' an. Dies ist gleichzeitig der schnellste Weg, um die Form eines frisch gefangenen Exemplars zu überprüfen, ohne die Kamera im Pokédex justieren zu müssen.
In Pokémon Schwert und Schild erhält man diese Kannen beim Schnäppchenmarkt in Passodon. In Karmesin und Purpur sind die Kannen nicht nur bei den Auktionen in Porto Marinda erhältlich, sondern auch als feste Item-Drops in der Spielwelt platziert. Die Rissige Kanne liegt beispielsweise hinter dem Schrein im Schmierhain.
Kompetitives Profil: Mortipot als Setup-Sweeper
Nach der Entwicklung nimmt
Mortipot die Rolle eines klassischen Setup-Sweepers ein. Wir vergeben für die kompetitive Nützlichkeit ein Rating von 7/10. Es glänzt in spezifischen Teams, benötigt aber zwingend Unterstützung durch Teampartner, um sein volles Potenzial zu entfalten.
Die Standard-Strategie basiert auf der Attacke Hausbruch. Diese senkt die Verteidigung und Spezial-Verteidigung um eine Stufe, erhöht aber gleichzeitig Angriff, Spezial-Angriff und Initiative um jeweils zwei Stufen. In Kombination mit dem Item Schlohkraut werden die negativen Statusveränderungen sofort neutralisiert.
Als Hauptangriff dient Kraftvorrat, dessen Basisstärke mit jeder Statuswerterhöhung steigt. Nach einem einzigen Hausbruch erreicht Kraftvorrat eine Stärke von 140. Ergänzt wird das Moveset durch Spukball als starken STAB-Angriff und Gigasauger zur Heilung gegen Boden- und Gesteins-Pokémon.
Stärken, Schwächen und Teambuilding
Mortipot agiert als hervorragender Finisher für das Late-Game. Wenn die gegnerischen defensiven Pokémon geschwächt sind, kann es nach einem erfolgreichen Hausbruch oft das gesamte restliche Team im Alleingang besiegen.
Zu den größten Nachteilen gehört die extrem niedrige physische Defensive mit einem Basiswert von 65. Physische Angreifer können
Mortipot mit einem einzigen Treffer ausschalten, bevor es seine Statuswerte erhöhen kann.
- Vorteil: Enormes Schadenspotenzial durch die Synergie von Hausbruch und Kraftvorrat.
- Vorteil: Zwei nützliche Immunitäten (Normal, Kampf) dank des reinen Geist-Typs.
- Nachteil: Verheerende Anfälligkeit gegen Unlicht-Pokémon und Prioritätsattacken wie Tiefschlag.
- Nachteil: Vorhersehbare Strategie, die durch Verhöhner oder Zugabe gestoppt wird.
Ein optimaler Teampartner für
Mortipot ist
Servol, da dessen Psycho-Erzeuger ein Psychofeld erschafft. Dieses Feld blockiert gegnerische Prioritätsattacken und verstärkt Kraftvorrat. Disclaimer: Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite und teilt Analysen basierend auf kompetitiven Turnierdaten.
Terakristallisierung und moderne Taktiken
Durch die Terakristallisierung profitiert
Mortipot massiv von neuen defensiven und offensiven Möglichkeiten. Diese Mechanik erlaubt es dem Pokémon, seine Typen-Schwächen gezielt zu umgehen und Überraschungsangriffe auszuführen.
Der Tera-Typ Kampf ist hierbei die beste defensive Wahl. Er dreht die fatale Schwäche gegen Unlicht-Attacken in eine Resistenz um. Wenn ein gegnerisches Pokémon einen Tiefschlag einsetzt, überlebt ein terakristallisiertes Kampf-Mortipot den Treffer problemlos und nutzt den Zug für einen Hausbruch.
Gleichzeitig erhält es durch Tera-Ausbruch eine mächtige Kampf-Attacke. Diese trifft Unlicht- und Normal-Pokémon sehr effektiv, die ansonsten immun gegen Kraftvorrat oder Spukball wären. Alternativ wird der Tera-Typ Psycho gespielt, um den Schaden von Kraftvorrat nach einem Hausbruch auf maximale Schadenswerte zu treiben.
ENTWICKLUNGSKETTE
SPRITE-GALERIE
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Häufige Fragen zur Entwicklung
Woran erkenne ich die Originalform von Fatalitee?
Die Originalform besitzt einen kleinen blauen Echtheitsstempel auf der Unterseite der Tasse. Dieser ist bei der Dynamaximierung, im Picknick-Modus oder durch das Rotieren des 3D-Modells im Pokédex sichtbar.
Kann ich die Originalform durch Zucht vererben?
Nein. Wenn man ein Fatalitee der Originalform mit einem Ditto züchtet, schlüpfen aus den Eiern ausnahmslos Fatalitee in der Fälschungsform. Die Originalform muss zwingend wild gefangen werden.
Ist Mortipot im kompetitiven Spiel gut?
Ja, als Hausbruch-Sweeper ist es stark (Rating 7/10), benötigt aber Support. Es ist extrem anfällig für physische Angriffe und Prioritätsattacken wie Tiefschlag, weshalb diese Bedrohungen vorher durch Teampartner eliminiert werden müssen.
Warum funktioniert meine Kanne nicht bei Fatalitee?
Du verwendest das falsche Item für die vorliegende Form. Die Rissige Kanne funktioniert nur bei der Fälschungsform. Für die seltene Originalform (1% Spawn-Rate) benötigst du zwingend die Löchrige Kanne.




