Lepumentas (In-Game & Casual)
Situationsabhängig. In der Hauptstory ist
Lepumentas ein solider defensiver Pivot mit der Fähigkeit Schwebe, der viele Boden-Angriffe abfängt. Im kompetitiven PvP ist es jedoch völlig unbrauchbar. Seine sehr niedrigen Angriffswerte und sechs häufige Schwächen machen es viel zu passiv für ernsthafte Formate.
Fazit
Lepumentas glänzt als defensiver Anker im Playthrough, scheitert aber im ernsthaften PvP an chronischem Schadensmangel.
Wertung 5/10 · Tier C-(In-Game) · Rolle : Defensiver Pivot / Utility
Stärken
- Die Fähigkeit Schwebe annulliert die Boden-Schwäche komplett und ignoriert Stachler.
- Hervorragende defensive Basiswerte auf der physischen und speziellen Seite.
- Zugang zu starker Utility wie Turbodreher, Tarnsteine und Teleport.
Schwächen
- Sehr geringer Schadensausstoß macht es im Kampf extrem passiv.
- Sechs elementare Schwächen (Wasser, Pflanze, Eis, Unlicht, Geist, Käfer).
- Keine verlässliche Heil-Attacke außer Erholung vorhanden.
Basiswerte
BESTE KONTER
GRÖßENVERGLEICH
SPRITE-GALERIE
Tier & Rolle: Ein rein defensiver Anker
Lepumentas nimmt in jedem Spieldurchlauf eine sehr klare Rolle ein: Es ist der defensive Pivot, den man einwechselt, wenn der Rest des Teams in Gefahr ist. Seine Typenkombination aus Boden und Psycho bringt in Kombination mit der Fähigkeit Schwebe eine komplette Immunität gegen gegnerische Boden-Attacken mit sich.
In einer Tier-List für die reine Hauptstory landet es im soliden Mittelfeld. Es wird niemals ganze gegnerische Teams im Alleingang ausschalten, da ihm schlichtweg die offensiven Werte fehlen. Stattdessen dient es als sicherer Hafen, um das Momentum im Kampf zu verlangsamen und das eigene Team zu stabilisieren.
Seine Rolle definiert sich stark über Utility. Wenn man einen Angriff abfangen oder Statusveränderungen auf das Feld bringen muss, erfüllt
Lepumentas diesen Job zuverlässig. Man darf jedoch zu keinem Zeitpunkt erwarten, dass es als Sweeper fungiert oder schnelle K.O.s erzielt.
Beste Einsatzzwecke & Matchups: Das optimale Story-Moveset
In der Hauptstory glänzt
Lepumentas vor allem dann, wenn man seine defensiven Qualitäten mit speziellen Attacken kombiniert. Ein typisches und effektives Set für den Spielverlauf setzt auf Coverage, um die schwachen Angriffswerte zumindest durch sehr effektive Treffer auszugleichen.
Das Standard-Story-Set
- Erdkräfte: Die stärkste und verlässlichste Boden-Attacke, die es ohne Nachteile einsetzen kann.
- Psychokinese: Perfekt, um Kampf- oder Gift-Pokémon aus dem Weg zu räumen.
- Eisstrahl: Eine essenzielle Coverage-Attacke gegen Drachen- und Pflanzen-Pokémon, die sonst Probleme bereiten.
- Turbodreher / Tarnsteine: Zur Entfernung von Entry-Hazards oder für passiven Schaden beim Gegner.
Mit diesem Set besiegt
Lepumentas zuverlässig gegnerische Gift-, Gestein-, Stahl- und Elektro-Pokémon. Besonders gegen Elektro-Typen hat es leichtes Spiel, da es durch seinen Boden-Typ von Natur aus immun gegen deren Angriffe ist.
Ein hervorragendes Matchup hat es gegen physische Angreifer, die sich auf Boden- oder Kampf-Attacken verlassen. Wenn man
Lepumentas in ein Erdbeben einwechselt, verpufft der Angriff dank Schwebe völlig wirkungslos, was einen enormen taktischen Vorteil bringt.
Ehrliche Schwächen: Warum es oft auf der Strecke bleibt
Trotz seiner hervorragenden defensiven Werte hat
Lepumentas fundamentale Probleme, die es im späteren Spielverlauf zu einer frustrierenden Wahl machen können. Das größte Problem ist die pure Passivität. Mit sehr niedrigen Basiswerten im Angriff braucht es oft zwei bis drei Runden, um einen Gegner zu besiegen.
Diese Langsamkeit wird durch seine katastrophale defensive Typenkombination hart bestraft. Boden/Psycho bringt stolze sechs Schwächen mit sich: Wasser, Pflanze, Eis, Käfer, Geist und Unlicht. In fast jedem wichtigen Kampf wird der Gegner über mindestens eine dieser Attacken verfügen, was
Lepumentas extrem anfällig macht.
Das fatale Heilungs-Problem
Ein weiteres massives Defizit ist das Fehlen einer verlässlichen Heil-Attacke. Während andere defensive Pokémon auf Genesung oder Ruheort zurückgreifen können, bleibt
Lepumentas nur Erholung. Dadurch ist es extrem abhängig von Items, was in längeren Kämpfen schnell zum Verhängnis wird.
Gegen spezielle Angreifer mit hohem Schadenspotenzial – besonders solche mit Unlicht- oder Geister-Attacken – bricht
Lepumentas sehr schnell ein. Es kann den eingehenden Schaden schlichtweg nicht durch eigene Offensivkraft kompensieren oder sich effektiv gegenheilen.
Team-Synergien: Die besten Partner für Lepumentas
Um die vielen Schwächen von
Lepumentas auszugleichen, benötigt es Partner, die seine blinden Flecken abdecken. Da es extrem anfällig gegen Unlicht, Geist, Wasser, Pflanze, Eis und Käfer ist, muss der Rest des Teams diese Typen zwingend resistieren.
Ein hervorragender Partner ist
Tentantel oder ein ähnlicher defensiver Pflanzen-Typ.
Tentantel resistiert Wasser und Pflanze, während
Lepumentas im Gegenzug Kampf-Attacken abfängt, die
Tentantel bedrohen. Diese Art von defensiver Synergie ist entscheidend, wenn man
Lepumentas effektiv im Team halten möchte.
Auch Feen-Pokémon wie
Pixi oder
Togekiss harmonieren perfekt. Sie fangen Unlicht- und Käfer-Attacken ab und können
Lepumentas durch Wunschtraum heilen. Da
Lepumentas keine eigene verlässliche Heilung besitzt, ist diese externe Unterstützung im späteren Spielverlauf fast schon Pflicht.
Offensiv benötigt
Lepumentas Partner, die sofort hart zuschlagen können. Da es selbst das Momentum verlangsamt, müssen schnelle Angreifer bereitstehen, um nach einem sicheren Wechsel den nötigen Druck auf den Gegner auszuüben.
Vermeiden Sie Lepumentas, wenn...
Es gibt klare Situationen, in denen
Lepumentas dem eigenen Team mehr schadet als nützt. Wenn das eigene Team bereits langsam ist und dringend einen schnellen Sweeper benötigt, ist dieses Pokémon die absolut falsche Wahl. Es verlangsamt das Spieltempo erheblich und erzwingt oft viele Wechsel.
Zudem sollte man es komplett meiden, wenn man sich in kompetitive PvP-Kämpfe wagt. In ernsthaften Formaten ist
Lepumentas schlichtweg unbrauchbar. Es gibt dort keinen Raum für ein Pokémon, das so viele Schwächen hat und gleichzeitig keinen Druck aufbauen kann.
Bessere Alternativen
Gastrodon: Wenn man einen defensiven Boden-Typen sucht. Es hat nur eine Schwäche (Pflanze), Zugang zu Genesung und eine Immunität gegen Wasser-Attacken.
Zytomega: Für Spieler, die einen massiven, langsamen Psycho-Tank mit Heilung und extremem Schadenspotenzial suchen.
Hippoterus: Ein deutlich besserer physischer Wall, der den Sandsturm bringt und verlässliche Heilung besitzt.
Wer auf reinen Schaden aus ist, sollte
Lepumentas sofort in der Box lassen. Seine Nische ist extrem spezifisch und belohnt nur geduldige Spieler, die einen reinen Utility-Tank für ihr Solo-Abenteuer suchen.
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Häufige Fragen zu Lepumentas
Ist Lepumentas gut im kompetitiven PvP?
Nein, im modernen kompetitiven PvP ist Lepumentas nicht brauchbar. Es leidet unter sechs häufigen Schwächen, sehr niedrigen Angriffswerten und dem Fehlen einer verlässlichen Heil-Attacke. In ernsthaften Formaten wird es von defensiven Alternativen wie Gastrodon oder Hippoterus komplett in den Schatten gestellt.
Was sind die größten Schwächen von Lepumentas?
Lepumentas hat sechs elementare Schwächen: Wasser, Pflanze, Eis, Käfer, Geist und Unlicht. Diese hohe Anzahl an Schwachstellen macht es extrem anfällig. Zudem fehlt ihm die Durchschlagskraft, um gegnerische Pokémon schnell genug auszuschalten, bevor diese seine Schwächen ausnutzen können.
Welches ist das beste Moveset für Lepumentas in der Story?
Für die Hauptstory empfiehlt sich ein Set aus Erdkräfte und Psychokinese als starke STAB-Attacken. Eisstrahl bietet hervorragende Coverage gegen Pflanzen- und Drachen-Pokémon. Der vierte Slot kann für Utility wie Turbodreher oder Tarnsteine genutzt werden, um das eigene Team zu unterstützen.
Lohnt sich die Fähigkeit Schwebe auf Lepumentas?
Ja, Schwebe ist die einzige und beste Fähigkeit für Lepumentas. Sie verleiht ihm eine komplette Immunität gegen Boden-Attacken sowie gegen Stachler und Giftspitzen. Diese Immunität ist der Hauptgrund, warum es überhaupt als defensiver Pivot in der Story funktioniert.
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