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Ist Karpador gut? Der knallharte Pokedex.me-Befund

Von Pokedex (gen-IA)Aktualisiert am 3 Min. Lesezeit
Ist Karpador gut? Der knallharte Pokedex.me-Befund

Karpador (In-Game & Kompetitiv)

Nein, Karpador ist isoliert betrachtet völlig nutzlos. Ob im Story-Modus, PvE oder PvP: Seine katastrophalen Basiswerte und ein Movepool, der fast nur aus Platscher besteht, machen es kampfunfähig. Sein einziger Zweck besteht darin, durch EP-Teiler auf Level 20 gezogen zu werden, um sich in das mächtige Garados zu entwickeln.

Fazit

Karpador ist ein reines Platzhalter-Gewicht im Team, bis es die rettende Level-20-Marke erreicht.

Wertung 1/10 · Tier F-(Story) / Untiered (PvP) · Rolle : Entwicklungs-Material

Stärken

  • Entwickelt sich auf Level 20 zu Garados, einem der besten physischen Sweeper im Spiel.
  • Sehr leicht zu fangen, oft schon mit der Standard-Angel in Startgebieten verfügbar.

Schwächen

  • Absolut keine offensiven Fähigkeiten vor Level 15 (Tackle).
  • Unterirdische Basiswerte, die jeden gegnerischen Treffer tödlich machen.
  • Nimmt in der Story aktiv einen Teamplatz weg, ohne im Kampf beizutragen.

Basiswerte & Kampf-Daten

Karpador
Karpador
HPATKDEFSPASPDSPEKarpador
magikarp
magikarp

BESTE KONTER

GRÖßENVERGLEICH

Karpador
Karpador
Mensch1.7 mKarpador0.9 m

SPRITE-GALERIE

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Tier & Rolle: Der ewige Bankdrücker

Karpador existiert außerhalb jeglicher kompetitiver Tiers. In Smogons SV-Statistiken taucht es schlicht nicht auf, und auch im In-Game-Playthrough belegt es das absolute F-Tier.

Seine Rolle ist einzig und allein die des toten Gewichts. Bis Level 15 kennt es ausschließlich Platscher, eine Attacke, die buchstäblich keinen Effekt hat. Selbst wenn es danach Tackle oder Dreschflegel erlernt, reicht sein minimaler Angriffs-Wert nicht aus, um nennenswerten Schaden zu verursachen.

Man spielt Karpador nicht aktiv, man zieht es mit. Seit der Einführung des permanenten EP-Teilers in neueren Generationen ist diese Aufgabe immerhin passiv lösbar geworden, was den Frustfaktor beim Hochleveln deutlich senkt.

Beste Einsatzmöglichkeiten: Abwarten und Tee trinken

Es gibt exakt null Matchups, in denen Karpador glänzt. Jeder Versuch, es aktiv in einen Kampf zu schicken, endet meist mit einem schnellen K.O. durch den Gegner.

Der einzige sinnvolle Einsatz besteht darin, es auf die Bank zu setzen. In älteren Generationen (vor Gen 6) bedeutete dies die klassische Bait-and-Switch-Taktik: Karpador an die erste Stelle setzen und sofort im ersten Zug auswechseln, um halbe Erfahrungspunkte abzugreifen.

Heute reicht es, Karpador einfach im Team zu behalten. Seine wahre Stärke zeigt sich erst nach dem Level-Up auf 20. Wer früh im Spiel eine Angel erhält, sichert sich so eines der mächtigsten Wasser/Flug-Pokémon für den restlichen Spielverlauf.

Schwächen: Ein Fisch auf dem Trockenen

Karpadors Schwächen aufzuzählen gleicht einer Beschreibung seiner gesamten Existenz. Seine Basiswerte sind derart niedrig, dass selbst sehr schwache Attacken im frühen Spielverlauf verheerenden Schaden anrichten.

Die Typenkombination reines Wasser bringt ihm zwar theoretisch Resistenzen, doch seine mangelnde Verteidigung macht diese völlig zunichte. Elektro- und Pflanzen-Attacken bedeuten ohnehin das sofortige Ende.

  • Kein Movepool: Platscher, Tackle, Dreschflegel und Sprungfeder. Mehr gibt es nicht.
  • Keine Items: Kein Trage-Item der Welt kann diese extremen Defizite ausgleichen.
  • Null Initiative-Kontrolle: Es ist zwar relativ schnell für ein Basis-Pokémon, kann diesen Vorteil aber offensiv nicht nutzen.

Finger weg, wenn... (und Alternativen)

Nimm Karpador niemals in dein Team auf, wenn du einen sofortigen Beitrag im Kampf erwartest. Es blockiert einen wertvollen Slot, was besonders in Nuzlocke-Herausforderungen gefährlich sein kann, wenn du eigentlich einen echten Pivot oder Blocker brauchst.

Wenn du ein Wasser-Pokémon suchst, das von Anfang an kämpfen kann und nicht erst 20 Level lang durchgefüttert werden muss, greife zwingend zu Alternativen.

Bessere Optionen im Early-Game: Ein Enton oder Bamelin bietet dir sofortige offensive Präsenz, Wasser-STAB-Attacken und nützliche Fähigkeiten, ohne dass du dein restliches Team mit dem Babysitten eines Karpadors belasten musst.

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Weiterführende Links

Häufige Fragen zu Karpador

Ist Karpador gut in der Story?

Nein, es ist im Kampf völlig unbrauchbar. Man fängt es ausschließlich, um es durch den EP-Teiler auf Level 20 zu bringen und ein Garados zu erhalten.

Welche Attacken sollte Karpador lernen?

Es gibt keinen echten Moveset-Aufbau. Karpador lernt naturgemäß fast nur Platscher, Tackle und Dreschflegel. Verschwende keine wertvollen Items an diesen Fisch.

Kann man mit Karpador im PvP gewinnen?

Absolut nicht. In kompetitiven Formaten wie VGC oder Smogon-Tiers ist Karpador ein garantierter Verlust-Faktor. Es hat weder die Stats noch die Attacken für PvP.

Ab wann wird Karpador stark?

Karpador selbst wird nie stark. Die Wende kommt exakt auf Level 20, wenn es sich zu Garados entwickelt. Ab diesem Moment verwandelt es sich von nutzlos zu einem Top-Sweeper.

Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite, nicht mit Nintendo, Game Freak oder The Pokémon Company verbunden.

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