Aller au contenu

Ist Safcon gut? (Verdikt & Analyse)

Von Pokedex (gen-IA)Aktualisiert am 5 Min. Lesezeit
Ist Safcon gut? (Verdikt & Analyse)

Safcon (In-Game)

Nein, Safcon ist nicht gut. Es fungiert in jedem Pokémon-Spiel ausschließlich als passives Übergangsstadium zwischen Raupy und Smettbo. Im normalen Spielverlauf bremst es das Team durch fehlende Offensivkraft und einen extrem limitierten Movepool aus. Für PvP oder ernsthafte Kämpfe ist es aufgrund katastrophaler Basiswerte völlig unbrauchbar.

Fazit

Ein nutzloses Durchgangsstadium, das man so schnell wie möglich hinter sich lassen muss.

Wertung 1/10 · Tier F-(Story) · Rolle : Entwicklungs-Futter / Physischer Blocker (Early-Game)

Stärken

  • Entwickelt sich extrem früh (Level 10) zu Smettbo
  • Solide physische Verteidigung für die ersten zwei Routen des Spiels
  • Nützlich zum Farmen von Verteidigungs-EVs (gibt 2 EV beim Besiegen)
  • Die Fähigkeit Expidermis heilt gelegentlich Statusprobleme

Schwächen

  • Wild gefangene Exemplare beherrschen ausschließlich Härtner
  • Keinerlei offensive Präsenz (Basis-Angriff von 20)
  • Wird von jedem Spezial-Angreifer sofort besiegt
  • Völlig nutzlos im kompetitiven PvP-Umfeld

Safcon Basiswerte & Matchup-Daten

Safcon
Safcon
HPATKDEFSPASPDSPESafcon
metapod
metapod

BESTE KONTER

GRÖßENVERGLEICH

Safcon
Safcon
Mensch1.7 mSafcon0.7 m

SPRITE-GALERIE

Official ArtworkOFFICIAL ARTWORK
Official ShinyOFFICIAL SHINY
Home 3DHOME 3D
Home 3D ShinyHOME 3D SHINY
FrontFRONT
Front ShinyFRONT SHINY
BackBACK
Back ShinyBACK SHINY
AnimatedANIMATED
Animated ShinyANIMATED SHINY

Tier & Rolle: Der ewige Kokon

Safcon gehört unangefochten ins F-Tier der In-Game-Pokémon. Es besitzt keine nennenswerte Rolle, außer als temporärer physischer Blocker in den ersten Spielstunden zu fungieren. Mit einer Basis-Verteidigung von 55 kann es physische Treffer von niedrigleveligen Rattfratz oder Taubsi auf den Startrouten gut einstecken.

Abseits dieser sehr spezifischen Nische ist Safcon eine Belastung für jedes Team. Sein Basis-Angriff von 20 und eine Initiative von 25 bedeuten, dass es fast immer als Zweites agiert und kaum Schaden verursacht. Es ist kein Sweeper, kein Wallbreaker und auch kein verlässlicher Tank.

Die einzige Daseinsberechtigung dieses Pokémon ist die schnelle Entwicklung. Sobald es Level 10 erreicht, wird es zu Smettbo und erhält Zugang zu Statusattacken wie Schlafpuder. Bis dahin ist Safcon lediglich Entwicklungs-Futter, das durch den EP-Teiler oder durch mühsames Ein- und Auswechseln mitgeschleift werden muss.

Die Movepool-Falle: Raupy vs. Wildfang

Der größte Anfängerfehler im Umgang mit Safcon ist es, ein wildes Exemplar im Vertania-Wald oder auf ähnlichen Routen zu fangen. Ein wildes Safcon beherrscht ausschließlich die Attacke Härtner. Es kann keinen direkten Schaden austeilen und ist im Kampf völlig wehrlos, bis es Verzweifler einsetzen muss.

Wer Safcon nutzen muss, um an Smettbo zu gelangen, sollte immer ein Raupy fangen und es auf Level 7 entwickeln. Ein entwickeltes Safcon behält die Attacken Tackle und Fadenschuss. Damit kann es zumindest minimale Schadenswerte erzielen und die Initiative des Gegners senken.

  • Wildes Safcon: Nur Härtner (nutzlos im Solo-Kampf).
  • Entwickeltes Raupy: Tackle, Fadenschuss, Härtner (kann Kämpfe selbstständig gewinnen).

In späteren Generationen kann Safcon durch Attacken-Lehrer oder bei der Entwicklung Käferbiss erlernen. Dies gibt ihm zwar einen STAB-Angriff (Same Type Attack Bonus), rettet seine katastrophalen Offensivwerte aber nicht.

Meilleurs usages & Matchups im Early-Game

Safcons beste (und einzige) Matchups finden auf den ersten drei Routen eines jeden Pokémon-Spiels statt. Gegen physische Angreifer wie Rattfratz, Wiesor oder Bidiza kann Safcon eingewechselt werden. Durch den Einsatz von Härtner minimiert es den einkommenden Schaden auf einstellige Werte.

Die Fähigkeit Expidermis ist ein kleiner Bonus in diesen frühen Phasen. Sie gibt Safcon am Ende jeder Runde eine Chance von 33%, Statusprobleme wie Paralyse oder Gift zu heilen. Dies hilft beim Training im Wald, wo wilde Hornliu oft Vergiftungen verteilen.

EV-Farming: Safcons wahrer Wert

Für erfahrene Spieler hat Safcon einen ganz anderen Nutzen: Es ist ein exzellentes Ziel für das EV-Training. Jedes besiegte Safcon gewährt dem eigenen Pokémon 2 EVs (Effort Values) auf die Verteidigung.

Da wilde Safcon meist nur Härtner einsetzen und keinen Schaden verursachen, sind sie perfekte, wehrlose Trainingspartner, um die physische Defensive des eigenen Teams sicher und ressourcenschonend zu maximieren.

Faiblesses: Warum es sofort besiegt wird

Safcons Schwächen sind eklatant und machen es ab Level 10 unspielbar. Seine Spezial-Verteidigung (Basis 25) und seine KP (Basis 50) sind extrem niedrig. Jeder Spezial-Angriff, selbst eine schwache Glut oder ein Aquaknarre von einem gegnerischen Starter-Pokémon, zieht Safcon massiv KP ab oder besiegt es mit einem Schlag.

Zudem leidet es unter fatalen Typen-Schwächen. Als reiner Käfer-Typ nimmt es doppelten Schaden durch Feuer-, Flug- und Gesteins-Attacken. Da Flug-Pokémon wie Taubsi oder Habitak die frühen Routen dominieren, hat Safcon selbst in seinem vorgesehenen Early-Game-Umfeld oft das Nachsehen.

Gegen Geist-Pokémon ist ein Safcon, das nur Tackle und Härtner beherrscht, komplett aufgeschmissen. Da Normal-Attacken keine Wirkung auf Geister haben, kann Safcon den Kampf nicht gewinnen und wird zur reinen Totlast im Team.

À éviter si… & Bessere Alternativen

Nimm Safcon niemals in dein Team auf, wenn du einen dauerhaften Käfer-Typen für deinen Playthrough suchst. Es lohnt sich auch nicht, Safcon zu trainieren, wenn du bereits ein Flug-Pokémon hast, das die Rolle des frühen Angreifers übernimmt.

Vermeide Safcon komplett, wenn du ohne EP-Teiler spielst und keine Lust auf das mühsame "Switch-Training" (Einwechseln und sofortiges Auswechseln) hast. Ein wildes Safcon ohne Tackle ist in diesem Szenario reine Zeitverschwendung.

Die besseren Alternativen

  • Direkt Smettbo fangen: In vielen Spielen (wie Schwert/Schild oder Karmesin/Purpur) laufen entwickelte Smettbo bereits früh frei herum. Spar dir den Kokon und fange direkt das Endstadium.
  • Sensect (Tarountula): In der 9. Generation ist Sensect ein früher Käfer, der von Anfang an STAB-Attacken beherrscht und sich aktiv an Kämpfen beteiligt.
  • Mabula (Grubbin): Bietet deutlich bessere Offensivwerte und entwickelt sich später zu einem starken Elektro/Käfer-Angreifer.

Verwandte Pokémon-Guides

Weitere Käfer-Pokémon

Häufige Fragen zu Safcon

Ist Safcon in irgendeinem PvP-Modus spielbar?

Nein. Safcon hat katastrophale Basiswerte und einen Movepool, der fast nur aus Härtner besteht. In kompetitiven Formaten (Smogon, VGC) ist es völlig unbrauchbar und wird von jedem Angreifer sofort besiegt.

Welche Attacken lernt Safcon beim Level-Up?

Safcon lernt von sich aus überhaupt keine neuen Attacken durch Levelaufstieg. Es behält die Attacken, die es als Raupy kannte (Tackle, Fadenschuss, Käferbiss), und erlernt bei der Entwicklung zu Safcon lediglich Härtner.

Lohnt es sich, ein wildes Safcon zu fangen?

Nein. Ein wild gefangenes Safcon beherrscht ausschließlich die Attacke Härtner und kann keinen Schaden austeilen. Fange stattdessen ein Raupy und entwickle es auf Level 7, damit es Tackle behält.

Wann entwickelt sich Safcon?

Safcon entwickelt sich bereits auf Level 10 zu Smettbo. Dies ist eine der frühesten Entwicklungen im gesamten Spiel und der einzige strategische Grund, ein Safcon im Team zu haben.

Pokedex.me ist eine inoffizielle Fan-Seite, nicht mit Nintendo, Game Freak oder The Pokémon Company verbunden.

Weitere Karten dieses Pokémon

Ähnliche Guides

Daten: PokéAPI · KI-gestützter Inhalt, anhand strukturierter Daten geprüft.